#100 Prof. Dr. Eik-Henning Tappe bei der #lunchbox
Shownotes
Unser Gast ist heute Prof. Dr. Eik-Henning Tappe. Er hat eine Professur für Digitalisierung und Medienpädagogik in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster. Bei der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur beschäftigt er sich mit unter anderem mit dem Einsatz von Gaming und Gaming-Kultur in der Kinder- und Jugendarbeit, mit den möglichen pädagogischen Herausforderungen von Zukunftstechnologien sowie mit dem Einsatz von erweiterten Realtäten in der Praxis der Sozialen Arbeit und im Kontext von Lehren und Lernen. Zudem ist er in der GMK als Vorstandsmitglied aktiv und engagiert sich in den Fachgruppen Außerschulische Medienpädagogik, Games und Schule.
Vernetze dich gerne mit Eik oder folge ihm auf LinkedIn.
DigitalSchoolStory befähigt seit 2020 Schüler:innen der Klassen 5 bis 13 sowie Studierende, Lerninhalte kreativ in Kurzvideos à la TikTok oder Reels umzusetzen. Die Methode vermittelt Medienkompetenz, stärkt 4K+ Kompetenzen (Kommunikation, Kreativität, kritisches Denken, Kollaboration) und fördert demokratische Teilhabe und Ausdrucksfähigkeit. Eingesetzt wird die Lernmethode an Schulen, Berufsschulen und Hochschulen. Sie wurde vom Fraunhofer-Institut FIT wissenschaftlich evaluiert. Für ihr Wirken wurde die Organisation 2023 mit dem Corporate Digital Responsibility Award ausgezeichnet und zählt zu den Bundespreisträgern des startsocial-Wettbewerbs 2023/24. Die Schirmherrschaft teilen sich seit 2025 Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Digitalminister, und Jutta Croll, Vorstand der Stiftung Digitale Chancen und renommierte Expertin für Kinderrechte im digitalen Raum. Gemeinsam stehen sie für die zentralen Wirkungsfelder von DigitalSchoolStory: digitale Bildung und Kinderrechte im digitalen Raum.
Seit unserem Start wachsen wir kontinuierlich. In unserem Unterstützer-Umfeld finden sich Fachleute aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und ThinkTanks.
Zum Einlesen:
- Unsere Organisation
- Erlebe uns in der Klasse
- So geht Mathe mit DigitalSchoolStory: TikTok im Matheunterricht
- Schau Dir unsere Fokusthemen an rund um Demokratie- und Wertebildung, Berufliche Orientierung und Prävention Ein lebendiges Beispiel ist das Projekt Wertebildung an der Taunusschule in Bad Camberg gemeinsam mit unserem Kooperationspartner der Werte-Stiftung: Wie Demokratiebildung in der Schule funktionieren kann, zeigt eine kooperative Gesamtschule in Bad Camberg. Schüler sollen lernen, digitale Kommunikationsmechanismen zu verstehen und Informationen kritisch zu hinterfragen. Das zeigt der Beitrag "Volle Kanne" vom ZDF. Genauso wie das Projekt Demokratiebildung an der RS Meitingen, das die Augsburger Allgemeine dokumentiert hat.
- Die Lernmethode DigitalSchoolStory ist wissenschaftlich evaluiert:
- Fraunhofer FIT entwickelt Fragebogen zur Messung von Bildungskompetenzen
- Lehrkräfte beobachten Kompetenzstärkung der Schüler:innen durch DigitalSchoolStory
- Warum wir für Unternehmen interessant sind
Das sind wir: www.digitalschoolstory.de
Unsere Preise: - Wir zählen zu den sieben Preisträgern des startsocial-Bundeswettbewerbs 2023/24 und erlebt Bilder und Eindrücke an dem Tag in der Hessenschau (ab 10''02)
- Wir sind Gewinner des Corporate Digital Responsibility Award 2023 in der Kategorie Verbraucherbelange
Wir sind flexibel anpassbar und machen Integration anders erlebbar: https://copetri.digitalschoolstory.de/case-ukraine
Wir sind der Transformations-Aktivator in Unternehmen, um Menschen ins Machen und selbst gestalten zu entwickeln: https://copetri.digitalschoolstory.de
Unsere Musik: "Gutes Gefühl" von Fargo
Transkript anzeigen
00:00:04: Willkommen in der Lunchbox!
00:00:05: Ich freue mich sehr, dass
00:00:08: du
00:00:08: heute unser Gast bist.
00:00:09: Nämlich ich darf den Podcast wieder hosten mit Eliott Bemadani auch zusammen und freue
00:00:15: mich
00:00:17: ja Eik Henning-Tappe, dass Du heute mit dabei bist von der FH in Münster auch.
00:00:22: Herzlich willkommen!
00:00:24: Danke, danke für die Einladung.
00:00:25: Freue mich auch.
00:00:27: Eik, du hast ja Lehramtsstudiert warst dann irgendwie Referent in dem Medien.
00:00:32: In der Medienzentrum ist jetzt Professor und Vorsitzender bzw.
00:00:35: Kursvorsitzender der GMK, was hat sich denn auf diesen Weg angetrieben?
00:00:39: Und wie kam es eigentlich dazu?
00:00:42: Ich bin mehr pädagogisch zu beschäftigen in meiner eigenen Schulaufbahn und zwar habe ich In der neunten Klasse, weil ich mich damals für Filmen und Filme interessiert habe.
00:00:55: In der neuen Klasse hat eine Lehrerin erzählt, meine Kunstlegerin, da gibt es in Münster eine Einrichtung des Benno-Haus.
00:01:01: Da können Jugendliche das auch machen!
00:01:05: Da bin ich zwar nie hingegangen aber ich hatte diese Idee dann immer im Kopf.
00:01:09: Ich hab in der Schule auch schon Filme gedreht als Leistungsnachweis, auch an einer Oberstufe.
00:01:14: Und als ich selbst Lärm studiert habe, erinnerte ich mich dann, okay, es gibt ja dieses Bennohaus wohl.
00:01:19: Und dann habe ich da angefangen, mit Kindern und Jugendlichen verschiedene Filmformate umzusetzen.
00:01:24: Also ein Bürgerkanal, eine eigentlich Jugendsendung, dann inklusive Sphärenprogramm, Radiosendungen mit Kindern an Jugendlichen gestaltet all das.
00:01:34: Das hat mich dann so angetrieben, dass sie gesagt haben, anstatt nach dem Studium in die Schule unter sich zu gehen ist das was ich eigentlich machen möchte mehr in der offenen Arbeit tätig sein und dann halt medienpädagogisch mit heranwachsen zu arbeiten.
00:01:49: Und das hat mich dann bis zur Erfahrung begleitet.
00:01:53: Du hast ja auch wirklich eine ganze Menge Erfahrungen gesammelt auf dem Weg
00:01:57: dahin
00:01:58: in Medienpädagogik.
00:01:59: und wenn du jetzt draußen schaust, welche Diskussionen
00:02:02: wir
00:02:03: im Moment überall haben wie nimmst du die denn wahr tatsächlich?
00:02:08: Welche Rolle spielt Medienpädagogik denn wirklich auch in diesen Diskussionsformaten?
00:02:14: Ja, der Grund-Tenor.
00:02:17: Vielleicht muss man so festlegen die Technik hat sich natürlich seit dem ITAS gemacht und ordentlich gewandelt also auch mit welchen Medien Kinder und Jugendlichen in Kontakt kommen.
00:02:27: aber das ist ein ganz normaler Prozess obwohl er sehr schnelllebig jetzt ist.
00:02:32: deswegen sind die Medienformate vielleicht schneller geworden weil der Grundtenor ist derselbe finde ich dass halt Medienkulturen von Kindern und Jugendlichem oft halt Abseits von solchen Projekten belächelt wird oder als nicht real, oder als Quatsch dargestellt werden die halt potenziell erst mal schädlich sind.
00:02:52: Und gar nicht vielleicht auch das sinnstiftende Format oder die soziale eingebundenheit von Kindern und Jugendlichen betrachten.
00:02:58: warum tun sie das überhaupt?
00:03:00: Natürlich um Spaß zu haben aber es hat natürlich eine wichtige Funktion in vielen Bereichen sich medial auszuleben auszutauschen.
00:03:09: Was natürlich jetzt dazu kommt, ist, dass immer deutlich wird welche machten.
00:03:13: Natürlich große Firmen dahinter haben und wie Heranwachsende durch Art und Geritme mit beeinflusst werden können?
00:03:20: Das ist ein großes Problem.
00:03:21: das kann man nicht mit diskutieren.
00:03:23: aber was die Medienpädagogik schon seit jeher seit den siebziger Jahren schon mitbringt von der Grundtätigkeit des Sechzehr-Achtzehrjahren ist wenn ich mit Kindern handeln tätig werde in und mit Medien wären sie kommunikationsfähig.
00:03:36: Medienkompetenz meint im Kern nichts anderes als kritische Kommunikationskompetenzen.
00:03:40: Also ich kann mich mit Medien ausdrücken, ich kann Medieninhalte reflektieren.
00:03:46: Ich kann selbst medial handeln tätig werden indem ich etwas darstelle auf Grundlage dessen was ich gelernt habe wie Medien funktionieren und das ist gleich geblieben.
00:03:56: aber das wird im Diskurs leider oft weg geredet dass man erstmal Kinder und Jugendliche bewahren muss.
00:04:05: Und dann, wenn alles sicher ist, kann man sie befähigen.
00:04:09: Das geht ein bisschen an der Grundidee vorbei.
00:04:12: Wir brauchen Beides.
00:04:12: Sie brauchen den festen Schutz oder Schutzstandards aber gleichzeitig auch, wenn wir es sich noch nicht haben müssen wir Kinder befähigen, auch medial kommunizieren zu können weil sie tun das.
00:04:22: Ob wir das jetzt mitbekommen oder nicht?
00:04:24: Sie tun das!
00:04:25: Wenn wir den Bisschenwerkswerk mitgeben in Form von kritischer Medienkompetenz, dazu beigetragen, dass sie besser medial aufwachsen können.
00:04:38: Was müssen denn junge Menschen heute wirklich lernen um sich in der digitalen Welt nicht nur irgendwie zu orientieren sondern vor allem auch aktiv mitgestalten zu können?
00:04:47: Erst mal kritisch hinterfragen.
00:04:48: also das was ich sehe ist natürlich ja der Kernpunkt von Medien schon immer.
00:04:54: es sind Ausschnitt oder bzw eine Umgestaltung von Wirklichkeit Fotografie, Bücher.
00:05:01: Es macht nichts anderes.
00:05:02: die lassen halt Sachen weg und dichten Sachen dazu.
00:05:05: Und das muss ich jetzt mal verstehen dass es nicht die Realität ist.
00:05:07: das hört sich gleich Verwachsene so plump an Aber das ist durchaus der Kern und das beginnt schon ab der Kita zu verstehen.
00:05:15: Das was ich medial erfahre Ist nicht das was es wirklich so gibt sondern es hat jemand irgendwie hergestellt mit irgendeiner Intention dahinter und diese intention drückt sich dann mediale Gestaltung aus.
00:05:29: Also wie groß ist jemand zu sehen, welches Licht wird benutzt?
00:05:33: Welche Töne werden eingespielt?
00:05:35: Alle das sind so Grundlagen die muss ich verstehen, wie ich auch sprechen lesen und rechnen lernen muss, muss ich auch mediale Sprachsysteme lernen Und es ist ein Punkt also die Sprach Systeme dahinter lernen und auch verstehen dass natürlich im Zeitpunkt von KI immer bedeutend war Warum kriege ich Sachen angezeigt und warum kriegen andere Personen andere Sachen angezeigt?
00:05:57: Also algorithmische Strukturen.
00:06:00: Und natürlich, welche Rolle spielt KI da drin?
00:06:02: also nicht alles was sich dann online erlebe ist von Menschen gemacht sondern teilweise natürlich künstlich hergestellt.
00:06:08: um mit welcher Intentionen und in welchem Datengrundlage wird das hingestellt?
00:06:12: Also erst mal dieses Kommunikationsfähigsein und dann dieses kritisch reflektieren zusammen denken
00:06:20: Das klingt ja inhaltlich tatsächlich viel stärker nach irgendwie einem Schlüssel für demokratische Resilienz.
00:06:27: Würdest du sagen, wir haben ja gerade über Lesenrechen-Schreiten gesprochen was praktisch die zentralen Kulturtechnik unserer Zeit sind dass es dort einen Wandel braucht und das gerade für die Demokratie diese Kulturtechnik der Medienkompetenz immer relevanter wird?
00:06:42: Ja also Demokratiekompetenz oder demokratisch urteilfähig sein ist immer schon in der Grundstruktur von Medienpädagogin auch drin gewesen.
00:06:52: auch sprechfähig bin, kann ich am Diskurs auch teilnehmen.
00:06:56: Aber wenn ich dann quasi systematisch ausgeschlossen werde, weil ich nicht sprechfähig oder sprachfähig gemacht werden wird... als schwieriger für mich, auch meine Eindrücke zu äußern oder Teilhabe zu erleben.
00:07:08: Das meint ja auch genau die EU-Künderrechtskonvention mit digitalen Teilhaben.
00:07:12: nicht das jetzt alle heranwachsenden TikTok nutzen müssen oder Insta sondern dass es Kanäle gibt auf denen sie teilhaben können.
00:07:20: und wenn wir die als Gesellschaft nicht einrichten wie unser großer Teil unserer politischen Diskussion läuft ja über Social Media ab gesellschaftlich Wenn wir das nicht einrichten, dann informieren die Sicherheit woanders.
00:07:30: Und dann können wir nicht sagen, dass sperren wir euch einfach davon aus und machen nichts als Gegenangebot.
00:07:35: Dann ist es nicht weit her mit Demokratie und Mitteilhaber wenn sie ernst nehmen.
00:07:40: Wir können natürlich auch sagen, Demokratie beginnt erst ab achtzehn oder ab sechzehn.
00:07:43: wenn dann wenn ich wählen darf und so wissen's halt nicht
00:07:46: Genau!
00:07:47: Eliottich glaubt das trennt dir unter Nägeln,
00:07:49: oder?
00:07:49: Ich bin ja ein großer Verfechterfisch für in der schulischen Demokratie Und Teilhabe, du sprichst mir natürlich total aus der Rede.
00:07:58: Wenn es darum geht wenn man diese sprachlichen Kompetenzen und
00:08:01: diese
00:08:02: Sprachtspiele gar nicht beherrscht dann wird man natürlich theoretisch unwirksam.
00:08:06: Was sind denn da vielleicht auch wenn man so ein bisschen aus dem Mediendiskurs raus gibt?
00:08:11: Was ist denn da die konkreten sprachlosen Fähigkeiten, die Schülerinnen und Schüler brauchen um wirksam in der Schule und unserer Demokratie teilhaben zu
00:08:19: können?
00:08:20: Ja, das ist das was ich genannt habe.
00:08:22: Ich muss halt nicht nur verstehen wie Sprache funktioniert also auch Debattenkultur funktioniert.
00:08:27: die funktioniert ja analog anders als digitalen Social Media Formaten zum Teil durch schneller und verkürzer mit anderen sprachlichen Mitteln.
00:08:37: Ich musste halt auch lernen wie Bildsprache funktioniert, wie ich Anlass algorithmisch beeinflusst werde.
00:08:42: warum sind Bundestagesreden auf TikTok nur so und solange.
00:08:47: Und warum ist die AfD gerade so erfolgreich damit?
00:08:51: Warum wird sie so viel geklickt, was macht ihr anders?
00:08:54: Welchen medialer Mittel setzt ihr anders ein?
00:08:57: Das muss ich ja durchschauen können um zu verstehen... Was machen die mit mir dort?
00:09:02: Und natürlich auch, um selber Posten zu können.
00:09:05: Wenn ich das denn möchte... Also es heißt ja nicht Demokratiekompetenz heißt ja nichts!
00:09:09: Ich muss mich beteiligen aktiv am Diskurs.
00:09:12: Ich muss ihn erstmal verstehen lernen, um die Möglichkeit haben, mich beteiligen zu können.
00:09:16: und dann sind halt so mediale Grundsprachfähigkeiten durchaus wichtig.
00:09:20: Das erstreckt sich natürlich über Bild-, über audiovisuelle Sprache-Unhalt, auch über Tonsprache, auditive Sprache.
00:09:28: halt mit.
00:09:31: Wird da gerne einmal kurz reinspringen, nämlich die Diskussion arbeitet ja genau an dieser Schnittstelle, die du jetzt quasi auch gesagt hast.
00:09:38: Nämlich von Schule, Lebenswelt und kreative Medienproduktionen
00:09:42: auch.
00:09:43: Und wenn
00:09:43: du auf unseren
00:09:44: Ansatz jetzt mal schaust Was sagt das tatsächlich dann am Ende mit auch über zeitgemäße Bildung mit aus?
00:09:51: Also was brauchst dafür?
00:09:55: deine
00:09:55: Meinung nach?
00:09:57: Ja verschiedene Aspekte.
00:09:59: also erstmal müssen Kinder und Jugendliche sich auch irgendwie ernst genommen fühlen.
00:10:03: Jetzt kann man natürlich auch argumentieren, also nicht alles was man in der Schule lernt muss einem auch gefallen.
00:10:09: das ist auch legitim.
00:10:10: Mit Bildung heißt ja auch dass ich mich mit Sachen auseinandersetzen, mit denen ich keine Berufspunkte hatte oder die vielleicht auch ablehne.
00:10:18: Ich gebe aktiv mit rein, aber es muss irgendwie attraktiver gemacht werden und nicht vorgesetzt werden.
00:10:23: Deswegen ist so eine Lebenswertorientierung das ein Schlagwort außer sozialen Arbeit von Hans Thielsch bis da schon zentraler Punkt um halt vielleicht auch formale Bildungsprozesse anzustoßen.
00:10:34: also okay Themen Inhalte docke ich an eurer Lebenswelt an weil sie euch irgendwie betreffen und stringe dann halt vertiefens in die Inhalter rein.
00:10:45: Das ist ein Punkt.
00:10:46: und dann natürlich die aktive Medienarbeit, die Handlungsorientierung.
00:10:51: Also dasselbe tun.
00:10:53: also nur wenn ich lerne wie etwas nicht nur lerne Wissen an eignen handlungsorientieren heißt ja wissen und tun das sind die Grundbestimmungen.
00:11:01: Ich lerne nicht nur dafür wie funktioniert sondern ich kann es auch umsetzen handwerklich.
00:11:06: Dann komme ich zu einem Prozess Das habe ich durchaus auch mal theoretisch erforscht der Und das ist sehr eng an die Schreibforschung angelehnt.
00:11:16: Also ich lerne mehr, indem ich handschreibschriftlich arbeite als wenn ich mir nur erzählt bekomme.
00:11:21: Weil das prägt sich mehr ein.
00:11:22: und genauso wenn ich selber an Podcast erstelle oder einen Film oder Fotos lerne ich mehr über die Inhalte dort darstelle, weil ich sie ja dekonstruieren muss und dann rekonstruiere.
00:11:34: Und leistert lerne ich mehr über das Medium was ich jeweils benutze weil ich ja gewisse Gestaltungselementen Grundlagen nachgehe um meine Botschaft zu verbreiten.
00:11:43: also ich könnte auch einfach einen Schnappschuss machen aus zehn Meter Entfernung vom Objekt bringt aber nicht viel weil keiner weiß was ist jetzt gemeint und da geht es ja los als ich muss mehr rangehen.
00:11:52: vielleicht braucht eine andere Beleuchtung um halt irgendwie den Sinn herzustellen.
00:11:56: genau dass sind so die Grundlagen.
00:11:58: Das findet sich in euren Ansätzen durchaus auch wieder.
00:12:02: Wenn du da jetzt genau das beschreibst und wir draußen immer noch viel diese Diskussion erleben, man bräuchte irgendwie eine eigene Schulfach-Medienbildung was immer wieder kommt ist es nicht viel mehr dass sowas einfach Fächer übergreifen mitgedacht oder mitverstanden werden muss.
00:12:20: heute in Sachen Medienbildung und Medienpädagogik?
00:12:25: Das ist eine schwierige Frage.
00:12:26: Da diskutieren wir uns seit zwanzig Jahren in Medienpädagogik auch, was wollen wir?
00:12:32: Wollen wir eigentlich Schulfach haben oder Querschnittsaufgabe?
00:12:36: Ich war lange Zeit Verfechter der Querschnitzaufgaben.
00:12:38: gesagt das muss jedes Schulfach machen und jedem Schulfach kann man das auch durchaus machen egal ob das jetzt Deutsch Geschichte Naturwissenschaften oder so Sport ist.
00:12:47: Man kann medial aktive Medienarbeit auch betreiben.
00:12:52: Mittlerweile denke ich, dass wir beides implementieren müssen.
00:12:55: Wir brauchen das Schulfach Medienbildung um Grundlagen zu setzen.
00:13:03: Das ist nicht der Informatik-Unterricht.
00:13:05: Informatika kann nur ein Bruchsteilteil von Medienkompetenzvermittlungen sein, sondern es muss eine eigene Reflexive Auseinandersetzung sein und gleichzeitig muss es im jeden Fach methodisch didaktisch vorkommen.
00:13:18: nicht nur als Overhead-Projektor verstehe oder halt den Beamer anschalte, oder mal eine App auf ein Tablet machen.
00:13:25: Sondern selbst ins produktive Handeln kommt zu Themen die das Fach betreffen also beides.
00:13:32: Weil auch das hat so meine Erfahrung gezeigt wenn man sich nicht allein auf die Querschnittsaufgabe verlassen war natürlich die Umstände an Schuhsystemen und an Lehrkräften sehr unterschiedlich sind.
00:13:45: Manche haben es in ihrer Ausbildung erfahren.
00:13:48: Manche Schulen haben gar nicht das Equipment, das Querschnittsaufgabe zu machen.
00:13:52: Dann würde das in solchen Schulsystemen rausfallen und meine Hoffnung wäre wenn man... Und das ist natürlich auch schwierig umzusetzen im föderalen System.
00:14:00: Wenn man aber so eine Fachmedienbildung ab der Klasse eins implementiert dann ist schon mal ein Teil gewonnen.
00:14:07: Aber das ist nicht das ganze Bild.
00:14:09: Wir brauchen das Fächer übergreifen um das halt zu machen.
00:14:13: Ich bin von absoluten Verfechter der Querschnittsaufgabe hin zu, wir brauchen beides mittlerweile.
00:14:21: Ich persönlich bin ja auch ein Verfechter das wir beides brauchen.
00:14:25: denn bei Querschnitzproblem haben wir immer das Problem dass es sehr leerkräfter abhängig ist wie gut das dann irgendwie verankert ist in dem jeweiligen Unterricht.
00:14:33: deswegen braucht es schon irgendwie eine institutionelle Verankerung.
00:14:37: Es darf aber natürlich auch nicht irgendwie nur in einen Fach irgendwie abgeschoben werden.
00:14:41: Und da erlebe ich immer so zwei Typen von Lehrkräften oder Erwachsenen.
00:14:46: Die einen sprechen ganz oft über Warnungen, wenn es um Medienpädagoge gibt also irgendwie Suchpotenzialrisiken das Bild der verwahrlosen Jugend und die anderen argumentieren sich gerne raus in der Art und Weise dass sie nicht wissen wie und deshalb gehen Sie dann auch ein bisschen in diese Alarmismuschiene rein.
00:15:03: Sie wissen nicht wie sie jugendliche in digitalen Medienwelten aufsuchen sollen und deswegen wollen sie sich als ihre Aufgabe sehen.
00:15:09: Du persönlich argumentierst hier eigentlich relativ klar, Jugendliche müssen in ihren Medienwelten aufgesucht werden und man sollte sie nicht davon fernhalten.
00:15:17: Warum würdest du denn sagen ist das der bessere Weg?
00:15:21: Naja weil es eine Sinnhaftigkeit herstellt für Sie selber.
00:15:25: Das ist ja auch ein alter Hut dass man sagt warum brauche ich jetzt dieses Thema?
00:15:30: was soll ich damit später anfangen?
00:15:32: Aber weil es mir auch keiner aufzeigt, wenn ich ein abstraktes Thema ... Ich nenn das bewusst keine Unterrichtsfecher.
00:15:40: Abstraktes Themenunterricht durchnehme und dann fragt man sich ja durchaus öfter was soll ich denn damit später anfangen?
00:15:47: Wie relevant hat das?
00:15:48: Aber ich denke dass mein jedes Thema auch auf die eigene Lebenswelt übertragen kann.
00:15:51: Und dann habe ich einen Ankerpunkten.
00:15:53: erkenne Das, dafür ist das gut.
00:15:56: Und es kann man durchaus machen und das ist natürlich auch eine schwierige Aufgabe.
00:15:59: und die Aufgaben an.
00:16:00: Lehrkräfte wachsen ja.
00:16:02: Es wird dann nicht einfacher, Lehrkraft zu sein weil man hat die Elterngespräche.
00:16:08: Die Eltern werden nicht einfache.
00:16:11: Die Schülerschaften zahlen im Klassen steigen.
00:16:14: Man hat Aufgaben wie Inklusion, muss jedes Kind soll man einzeln fördern und dann noch sollte ich die Lebenswelt beobachten?
00:16:22: Wie soll ich das eigentlich machen?
00:16:23: Deswegen muss das halt irgendwie in Ausbildung mit verankert werden und Schülerinnen und Schülern müssen, und das hat auch viel mit Demokratiekompetenz zu tun.
00:16:31: Wir müssen vermehrt auch unter Interesse geschehen mit eingebunden werden, also dass sie auch Aktivthemen arbeiten oder vorstellen oder Unterrichtsreihen mit gestalten.
00:16:42: Und das ist ja auch ein langes Versprechen schon gewesen im konstruktivistischen durchsetzen, wo es halt nicht die eine Person gibt.
00:16:50: Die alles erzählt und das ist die Wahrheit sondern dass wir alle Lernen sind in einem Prozess.
00:16:55: auch das muss sich wandeln.
00:16:57: dann habe ich natürlich die Chance genau solchen Lebensweltbezüge mit einzubauen weil Schülerinnen und Schülern schon auf die Idee kommen aha!
00:17:04: Das könnte damit zusammenhängen wie thematisieren das?
00:17:06: man kann die Lehrkraft darauf eingehen und dass die Daktik schalt Rahm, weil dafür sind die Lehrkräfte, die Expertinnen und Experten für die daktischen Methodik unnatürlich für Fachinhalte.
00:17:16: Aber das vordergründigt, den Unterrichtsgeprozess
00:17:19: mitzugestalten.".
00:17:21: Wie verändert denn KI aus deiner Sicht diese soziale Interaktion und das Lernen?
00:17:25: Und auch die Selbstwahrnehmung bei jünger Menschen?
00:17:27: also was beobachtest du?
00:17:28: Dann reden Sie es wieder eine große Chance
00:17:30: für die Schule
00:17:31: oder eher eine Gefahr?
00:17:33: Ja, das ist schwierig.
00:17:35: erstmal Wahrnehmungen wie von uns allen verändert und mitgestaltet, weil das habe ich heute noch in einem Vortrag gehört.
00:17:45: Dass jetzt mehr KI generierten Content im Netz geht als Menschengenerierte Content.
00:17:53: Die Mehrheit der Sach, die wir sehen sind irgendwie mit KI beeinflusst worden.
00:17:57: Zumindest immer komplett von KI erstellt worden und das macht ja etwas mit unserer Realitätswahrnehmung.
00:18:02: Wenn wir in einer Gesellschaft leben, die sehr medial geprägt ist oder digital geprägte ist, ziehen wir natürlich nicht alles aus einem analog physischen Raum sondern hat viel von unserem Wissen halt auch digital verändert wird oder einseitig dargestellt, durch KI macht das was wie wir Welt wahrnehmen und das natürlich auch mit Heranwachsenen.
00:18:22: Auch wenn wir weiterschauen gibt es vielleicht Serien bald nur noch die rein KI-generierten Hörspiele, die KI generiert sind als ist alles, wie ich Wahrnehmung und Realitätswahrnehmungen halt mit präge.
00:18:34: Was eine große Herausforderung für Schuhsysteme weil man damit vorgefertigten Bildern kommt, die vielleicht gar nicht der Wahrheit entsprechen.
00:18:42: Aber das wurde mir medial so beigebracht und das müssen Lehrerinnen und Lehrer auch erkennen können.
00:18:48: Das ist schwierig.
00:18:49: oder beziehungsweise... Auch das ist glaube ich ein Klassiker.
00:18:52: Arbeitsblätter, die von Lehrkräften erstellt wurden, die halt nicht der Realität entsprechen wie das habe ich auch gesehen.
00:18:58: letztens Arbeitsblatt zum Biologieunterricht zu Elefanten, wo da an der Elefante einen Knöchern in den Rüssel hatte und eine unbedachte Lehrkraft hat so ausgeteilt.
00:19:08: Weil die KI das so ausgegeben hat.
00:19:11: So was sind dann Freie Vorstellungen, wo man sich auf KI verlässt?
00:19:14: Und das spricht nicht der Realität.
00:19:16: Das ist zum Einen das Problem des Wahrnehmens mit beeinflusst wird und das muss ich natürlich auch aktiv aufgreifen.
00:19:22: Auch handlungsorientiert indem ich selbst KI bediene und was spuckt die aus oder spuckt sie selber nicht aus?
00:19:27: Und der zweite Punkt, den wir ja genannt haben ist die soziale Interaktion.
00:19:33: Weil und das sind das KI natürlich Übersprache oder bei KI System Sprache so gut durchdringen um mit hohen Wahrscheinlichkeiten ausspucken was wir gerne hören möchten schnell einen Zugang zu Menschen haben weil es sehr empathisch wirken auf wo sie nicht empathisch sind.
00:19:55: Und das kann in der Konkurrenz zu formalen Lernprozessen stehen, wenn ich eine KI als Lehrperson einsetze und die sehr eingehend auf mich und sehr begleitend, sehr befürwortend ist.
00:20:08: Und mir auch medial zugeschnitten, die Sachen so präsentiert wie ich sie mag also zum Beispiel vielleicht nicht in ferner Zukunft, sondern zwei drei Jahren sagt die KI, passt.
00:20:18: auch aus den Mails habe ich gelernt, in zwei Wochen steht die Mathearbeit an.
00:20:23: Ich hab dir mal fünf Mathe-Videos im TikTok Stil, wie du dir das magst erstellt.
00:20:29: Gleichzeitig habe ich dir ein Lernspiel programmiert.
00:20:34: Da kannst du auch ein bisschen Mathe mit lernen und ich bin dein Sparringspartner.
00:20:38: Ich frage dich einfach mal ab und kritisiere dich gar nicht groß dafür.
00:20:43: so und auf einmal schreibt die Person eine bessere Mathenote.
00:20:47: Was macht das mit Lernprozessen dann?
00:20:49: Um wen vertrauen wir uns nicht?
00:20:50: Und das Problem ist einfach nur dass diese KI Lehrpersonen vermeintliche Lehrperson natürlich mit Daten gefüttert wird oder auch trainiert wird, wo wir einen Einfluss drauf haben.
00:21:00: Also welche Sachen werden erzählt?
00:21:02: Was ist die Datengrundlage und was wird vielleicht auch bewusst weggelassen von den großen Firmen?
00:21:07: dahinter also diese kritische Kompetenzsachen auch kritisch zu hinterfragen als außenstehende Person wird ja vermehrt auch abgegeben oder so ist meine Befürchtung deswegen sich KI in der Schule eher Unterrichtsgegenstand, den man thematisieren muss.
00:21:24: Also welche Wirkung hat KI?
00:21:25: Und wenn ich es als Tuleinsätze weiß ich nicht ob es sinnvoll ist das als sozial simulierendes Tool einzusetzen also dass sie wirklich eine KI Tutor im Unterricht habe.
00:21:36: Das sehe ich noch kritisch weil man zu schnell in die Situation kommt, dass die KI dann eher angenommen wird, weil sie vielleicht befürwortend argumentiert als eine Lehrkraft, die vielleicht ein bisschen kritisch nachhakt.
00:21:53: Da würde ich tatsächlich gerne noch mal reingehen wollen auch mit dem Thema Feedback geben.
00:21:59: also es gibt ja gerade in so einem Prozess auf wo KI ein unabhängigeres Feedback auch geben kann als Lehrkräfte das tun viele Themen, die wir ja jetzt auch schon
00:22:16: im
00:22:17: normalen Leben sozusagen aussehen.
00:22:19: Dass es nicht immer so leicht ist Feedback zu bekommen oder überhaupt diese Feedbackprozesse in Schule in irgendeiner Form mit anzuschieben, ist denn da nicht tatsächlich dann KI ein wirkliches Instrument
00:22:31: um
00:22:32: unabhängiger Feedback gegeben?
00:22:35: und daran schließt sich natürlich die Folgefrage
00:22:39: an.
00:22:40: Ist es deswegen nicht auch sehr viel wichtiger mehr Kompetenzorientierung im Lernen zu gehen.
00:22:46: Also braucht man nicht grundsätzlich mehr Kompetenzen, die ausgebildet werden bei Schülerinnen
00:22:53: und Schülern um
00:22:55: auch... Diese Kompetenzen wie Kommunikation miteinander, wie arbeiten wir zusammen?
00:23:01: Wie fragen wir kritischer nach ist es das?
00:23:04: warum haben wir jetzt sowas auch bekommen von der KI in der Form.
00:23:08: Ist sowas nicht zentral zukünftig noch viel stärker auf Kompetenzbildung zu gehen?
00:23:15: Ja ja verschiedene Themen.
00:23:19: erstmal kann KI nur vermeintlich objektiv bewerten.
00:23:26: Weil die KI kann nur so bewerten, wie es ihr Trainingsdatensatz zulässt und das kann ich noch jemals natürlich verändern.
00:23:33: Ich kann besonders politisch kritische Fragen... Kann ich die KI so trainieren?
00:23:37: Dass sie die nur bestimmte Antworten zulässen.
00:23:40: Wie wir es bei Diepsik sehen, chinesischen KI.
00:23:44: Dann brauche ich eine KI, die komplett neutral trainiert ist und das ist schwierig weil ähnlich wie Menschen KI natürlich auf Basis von Daten bzw.
00:23:54: von den Erfahrungen beim Menschen operiert und dadurch eine Kritik, also Kritik kann nie objektiv sein außer wenn es jetzt um vielleicht Matheaufgaben gibt und da ist mit dem KI auch nicht gut drin.
00:24:05: Auch das spuckt sie nicht die richtige Antwort aus sondern die wahrscheinlich in diesem Kontext erwünschte Antworten und kann selber gar nicht rechnen.
00:24:12: Das ist ja auch problematisch.
00:24:15: Deswegen ist das nur wahrscheinlich.
00:24:16: Objektivität Und Kompetenz kann ich ja auch nur zum gewissen Maße objektiv abprüfen, überprüfen vor allem in so einem überwachten Prozess.
00:24:28: Meistens wird das schriftlich gemacht.
00:24:29: also das was du hinschreibst da kann ich eine Kompetenzzorientierung und Kompetenceraster drüber legen.
00:24:36: dann gucke ich wie gut du warst.
00:24:37: aber es hat wenig mit der eigentlichen Kompetence etwas zu tun.
00:24:43: Berufungsformate müssen sich ändern, auch unter Unterbetrachtung von KI.
00:24:47: Dass sie halt viel mehr zu Performance Prüfungen werden müssen.
00:24:50: also ich muss vielleicht am Ende etwas darstellen etwas vielleicht auch mit KI-Herleiten, dann im kritischen konstruktiven Prozess mit anderen halt auch als Ergebnis präsentieren.
00:25:05: Nicht nur reine Präsentationen sondern vielleicht auch praktisch was vorführen.
00:25:09: Es muss viel mehr Fächer übergreifen stattfinden weil sich ja Fragen in der Welt nicht übereinfach beantworten lassen.
00:25:16: Vor allem in den höheren Schuhstufen ist das durchaus sinnvoll Sachen zu kombinieren die ich darstellen möchte und dass sie Prüfungskultur muss weg meiner Meinung nach weg von den klassischen reinschriftlichen Arbeiten oder das repetitive Wiederholen von Sachen, die ich dann irgendwie auswendig gelernt aber nicht verstanden habe hinzu.
00:25:37: Ich muss etwas praktisch irgendwie... beweisen.
00:25:40: Ich muss etwas praktisch herleiten, da kann KI ein Tool sein das zu tun.
00:25:44: aber das ist nicht erschöpfend sondern ich muss auch in den Austausch mit anderen kommen und vielleicht muss ich auch eine Lösungswege finden die ich dann darstelle und die können vielleicht vom Ergebnis her nicht zum Ziel führen.
00:25:56: aber der Prozess dass ich mir Gedanken gemacht habe das ist das eigentlich und das zeigt ja die Kompetenz also nicht dass ihrs Ergebnis richtig ist sondern konnte ich meinen Wissen anwenden um einen Ziel zu erreichen, das macht ja zum Beispiel Wissenschaft aus.
00:26:10: Also Wissenschaftlerinnen versuchen ja durch verschiedene Prozesse Sachen zu falsifizieren oder zu verifizierend und wenn es halt nicht der These entspricht ist das kein Untergang sondern das zeigt einfach auf Was habe ich ausprobiert und warum ist etwas daneben gegangen?
00:26:27: Und was müsste ich beim nächsten Mal anders machen, also nicht so richtig oder falsch sondern der Prozess.
00:26:32: Also viel mehr prozessgesteuerte Prüfung.
00:26:35: Genau das bräuchten wir eigentlich um KI nicht als Feind in der Lehre zu sehen, sondern durchaus als Tool.
00:26:44: Wenn man wenn ich dir so
00:26:45: zuhörte
00:26:47: Bist du ein weiterer, der sozusagen sagt wie viele Dinge man ändern sollte?
00:26:53: Wie viel geändert werden müsste.
00:26:56: tatsächlich fehlt uns einfach der Wille das wirklich anzupacken weil dass was wir da draußen erleben ist ja noch bei weitem nicht da wo es sein könnte.
00:27:08: Genau und das ist die Praxis die ich versuche mein Studierenden zu vermitteln also Wenn man es so hört, wir müssen mit der Lebenswelterhundierung.
00:27:15: Es geht alles.
00:27:16: Dann sind die natürlich erst mal erschlagen?
00:27:18: Ich habe zum Beispiel auch berufsbegleitende Studiengänge wo die Personen am meisten älter sind und schon länger im Berufsleben sind und jetzt noch mal soziale Arbeit studieren möchten.
00:27:28: Die sagen, wie soll ich denn das alles machen?
00:27:31: Ich glaube dass Zentrale ist erstmal eine eigene professionelle objektive Haltung zu entwickeln für mein Berufsfeld Und das kann jede Person.
00:27:40: Dafür muss ich jetzt nicht viel Neues lernen, sondern ich muss gucken mit wem arbeite ich?
00:27:45: Was sind meine Klientinnen?
00:27:47: und wie kann ich pädagogisch mit den Handeln tätig werden?
00:27:50: dass sich nicht alles was sie mir erzählen bei Seite schieben und sagen das ist Quatsch Das ist nicht real, das ist alles gefährlich sondern erstmal Zuhöhre also Beziehungsarbeit um dann halt objektiv professionell handelt tätig zu werden und nicht subjektiv.
00:28:03: Also nicht dass was ich selber wovon ich überzeugt bin mit Einbringe Sondern von das wo ich denke okay das ist nötig aus professioneller Sicht das ist ein Ding was man angehen kann.
00:28:14: im kleinen Raum Betonstidaktisch kann ich auch schon Sachen machen mit mir.
00:28:20: Und das Entscheidende ist, dass ich nicht sage okay jetzt muss ich einen kompletten Film drehen mit allen und das ist natürlich schön.
00:28:28: aber wenn ich selber als Lehrkraft ohne Erfahrung etwas machen möchte, gucke ich einfach wie kann ich in Anfang medial zu arbeiten?
00:28:34: Das habe ich über vier Jahre begleitet in einer Kommune in NRW in der Großstadt in NRWe Als es um die Tablet-Einführung ging.
00:28:45: Dann war der Brenner überhaupt.
00:28:47: Ich war in einem Schuhsystem auch, hab da eingeführt wie man mit Tablets arbeiten kann und das was die ja am Spanzen fanden vor allem die Kolleginnen und Kollegen, die mit mir keine Berührung haben dass ich den gezeigt habe wie man das Tablet als Overhead-Projekt benutzen kann.
00:29:01: Da waren hier total Feuer und Flamme wo wir denken das ist ja lächerlich Das komme ich sofort drauf.
00:29:07: aber das war für manche so eine Aha!
00:29:10: Das geht da auch mit.
00:29:13: Und dann kommt der nächste Schritt.
00:29:14: Ich kann das, was ich da zeige nicht nur zeigen, sondern auch das Abfotografie im Screenshot machen und dann den Schüler schicken.
00:29:21: oder die Schülerinnen und Schülern schicken mir das, wat sie halt beobachtet hat.
00:29:26: Dann sprechen wir eine Audiospur drauf.
00:29:28: Das ist also ganz klein.
00:29:30: anfangen ohne dass sich Technikangst haben muss im Alltäglichen.
00:29:35: Das kann man belächeln.
00:29:36: aber das ist durchaus so ein Punkt wo man sagt okay, da fängt man an didaktisch mit Medien anders zu beschäftigen und nicht nur es ist was zum präsentieren.
00:29:46: Oder jetzt macht mal bitte die Grundschul-App auf, wo man lustige Dinge mitmachen kann.
00:29:53: das ist ja auch immer gern gesehen und dann setzt sich diese eine dreiviertel Stunde davor sondern ich kann noch andere Dinge damit tun und ich glaube wir müssen im kleinen Anfang Parallel müssen natürlich auch größere Projekte laufen, das ist ganz klar.
00:30:05: Aber ich glaube in der Lärmsausbildung muss man Lehren und Lehrer vermitteln wie man im Kleinen medial arbeitet.
00:30:12: Genau diese beiden Punkte gibt es noch schon aufmachen Und das hat meiner Praxis heraus meistens ganz gut geholfen Das anzugehen.
00:30:22: als Thema
00:30:23: Was mich total interessieren würde setzt du dann selber Karin deine Hochschullehrer in deinen Prüfungen?
00:30:29: Was hast du denn dabei gelernt, was hat wirklich funktioniert?
00:30:32: und was hatte ich vielleicht auch irgendwie überrascht?
00:30:36: Ja natürlich jetzt KI ein.
00:30:38: Ich habe lange Zeit habe ich mir Stockbilder gekauft, Lizenzen also.
00:30:45: das ist natürlich auch kann man auch negativ sehen die Entwicklung.
00:30:48: Ich kaufe mich jetzt keine Stockbildern mehr sondern generiere die Bilder so wie ich mir das vorstelle dass zu sein hat.
00:30:56: Das ist natürlich negativ weil dann natürlich Künstlerinnen kein Geld mehr für ihre Arbeit bekommen.
00:31:03: Ist für mich positiv, weil ich schnell Ergebnisse habe die genau passend sind für das was ich gerade erkläre.
00:31:08: so dass ist ein Punkt Das muss ja auch zugeben, da muss ich mir selbst kritisieren dafür aber das ist halt das wo ich produktiver werde durch meine Lehre anders gestalten kann.
00:31:18: und natürlich setzt sich KI ein wenn es darum geht um Recherche Tätigkeiten Quellen, sondern halt auch für Neuigkeiten zu bestimmten Themen News.
00:31:33: Dass ich das zusammen finden lasse und dann halt nochmal rekonstruieren kann.
00:31:37: Und ich habe es als eigenes Seminar Thema mit Studieren also KI in der Praxis der sozialen Arbeit zum Beispiel.
00:31:43: Also wie kommen Klientinnen damit im Kontakt?
00:31:46: Was macht das mit den professionellen Fachkräften?
00:31:48: Wie läuft Beratung ab?
00:31:50: Kommen die Menschen jetzt nicht mehr in die soziale Arbeit, sondern lassen sich über KI beraten.
00:31:55: Wie kann ich aber auch KI als Tool einsetzen in den Beratungsprozessen?
00:31:59: All das spielt KI schon durchaus eine Rolle.
00:32:01: Und ich bin natürlich betroffen, weil auch immer mehr Studierende für ihre schriftlichen Prüfungsleistung oder Bachelor- und Masterarbeiten KI einsetzen was vollkommen in Ordnung ist dass sie es tun.
00:32:11: aber wenn Sie es unreflicht hier tun und zum Beispiel die Hälfte der Quellen gibt es gar nicht diese dort anbringen da ist natürlich schlecht dann lese ich ne schlechte Arbeit und sie bestehen die Arbeit nicht.
00:32:25: Da versuchen wir als Fachbereich relativ konstruktiv mit umzugehen.
00:32:39: Ich würde gerne einmal auf den Punkt Sicherheit zurückkommen, Denn viele Lehrkräfte und auch viele meiner Lehrkräften erleben kreative und digitale Formate ja irgendwie als Chance.
00:32:48: Aber gleichzeitig auch irgendwie als Kontrollverlust, weil sie sich selber damit gar nicht so wohlfühlen.
00:32:52: was es braucht ist denn in Schulen, damit aus dieser Unsicherheit auch pädagogische Stärke
00:32:56: wird.
00:32:58: Ich erlebe eigentlich das Gegenteil.
00:33:02: also anders als bei anderen medialen Entwicklungen Also Einführung Tablet oder Gaming Unterricht die Lehrkräfte gar nicht so negativ eingestellt sind, wenn es ums eigene Nutzung von KI für die Unterrechtsgestaltung geht.
00:33:14: Dann erlebe ich eher dass sie das doch in manchen Teilen gewinnbringt finden aber nicht wenn die Schüler das tun.
00:33:26: Nicht wenn die halt ihre Aufgaben mit KI reinerlegen also das eigenes Tool schon Aber andersherum, vielleicht manchmal nicht.
00:33:32: Und das natürlich mein subjektiver Erfahrungsschatz muss nicht allgemeingültig sein oder ist bestimmt nicht allgemalen gültig.
00:33:40: Aber ich glaube wenn man auch da mit so einer kritischen Kompetenz dran geht und sagt okay wo sind denn jetzt wirklich die Vorteile vom KI in meiner eigenen Lehrgestaltung?
00:33:50: Wo sind die Grenzen?
00:33:51: also dass sich vielleicht gerade so kreative Formate nur unterstützen tätig werden kann, aber KI halt Kreativität nur simuliert und gar nicht selbst kreativ sein kann.
00:34:02: Sondern das erwünscht der Ergebnis aus.
00:34:05: Kreativity ist ja vielleicht auch gerade was nicht erwünschte oder auch gerade das, was nicht erwartbar ist.
00:34:13: Das spricht ja für Kreativität.
00:34:15: Also wenn ich mehr kreativ tätig werde, auch in meiner Unterrichtsgestaltung, habe ich einen deutlichen Vorteil gegenüber KI.
00:34:21: Was aber dann?
00:34:21: kommen wir wieder ins Wunsch denken?
00:34:23: Bedeuten würde.
00:34:23: ich muss auch mal abseits des Lehrplans halt agieren und nicht nur das durchführen, was da im Lehrbuch steht sondern auch andere Wege einschneiden.
00:34:33: Dann bin ich besser als die KI weil diese kreative Denken und Handeln Das beherrscht der Mensch auf jeden Fall noch besser, weil es halt nicht an Wahrscheinlichkeiten passiert.
00:34:44: Wenn ich aber sage, ich muss mein Lehrplan durchziehen und dann die Klausur nach Schema X durchführen?
00:34:50: Dann ist häufig die KI deutlich im Vorteil also sowohl in der Unterrichtsgestaltung dass sich einfach nur eingeben muss als auch auf der anderen Seite das Schülerinnen und Schüler natürlich besser musste Ergebnisse herstellen.
00:35:04: Und dann unterhalten sich zwei KI's miteinander.
00:35:06: Also die eine KI stellt die Aufgabe und die andere KI beantwortet sie, ist auch schön an beide anderen menschlichen Seiten.
00:35:13: mehr Freizeit vielleicht in der Schule aber es ist nicht sehr Sinn von Bildungsprozessen.
00:35:18: Ich glaube mit Klausuren ist ja ein großer Knackpunkt getroffen.
00:35:21: Es gibt ganz spannende Statistiken im Bremen seit Miss ChatGPT weit verfügbar gibt, werden die Nachschreibertermine immer mehr.
00:35:29: Und es gibt mittlerweile Schulen, die haben dann jede Woche Nachschreibtermin für Klausuren von über sechzig Menschen und diese Menschen kann man natürlich irgendwie nicht gut beaufsichtigen und die Hälfte von denen verwendet KI.
00:35:42: hättest du Tipps dafür?
00:35:44: wie müsste denn eine Klausur eigentlich aufgebaut sein damit man mit KI nicht weit kommt?
00:35:49: Oder sollte man vielleicht sogar KI integrieren?
00:35:52: Genau.
00:35:52: Und wie promptet man denn eigentlich, wenn wir schnell mal den Promptingvorgang bewerben?
00:35:56: Ja also schon.
00:35:57: Also KI darf nicht ausgeschlossen werden weil es auch klar gibt's... Man kann natürlich auch sagen Wir machen alles nur noch mündlich Es gibt nur noch mögliche Prüfungen und wir fragen euch mündliche ab.
00:36:07: Das ist tatsächlich bei unserem Fachbereich eine Diskussion.
00:36:10: ob.
00:36:10: wir haben vor vier Jahren das mütliche Colloquium zur Bachelorarbeit abgeschafft und dann kam KI Und jetzt wird diskutiert, wollen wir das wieder einführen?
00:36:22: Um halt zu gucken dass die Studierende mit den Bachelorarbeiten keine KI benutzt haben oder nicht nur.
00:36:26: Aber das macht das Problem ja nicht weg.
00:36:28: also nutzen ja trotzdem noch KI aber so und sind dann in der mündlichen Prüfung und da gibt es natürlich verschiedene Hrangensweisen wie ich das mache.
00:36:39: Das heißt Ich bin dafür, dass man KI bewusst einsetzt im Prüfungsformat und trotzdem einen menschlichen Output hat.
00:36:48: Und da bin ich tatsächlich selber noch auf der Suche, was der Ideal sein kann?
00:36:52: Ich habe jetzt begonnen dass die Studierenden zum Beispiel mehr über Personas- und Fallbeispiele gehen, die sich dann überlegen oder in Co-Konstruktionen mit KI, die eine soziale Arbeit dann verankert sind um daraus dann menschlich medial etwas herzustellen also das sie eine Fotostory machen, einen eigenen Podcast oder ein Filmbeitrag drehen.
00:37:18: Also quasi dann das was sie sich vorstellen.
00:37:20: in dem Fall Dann halt wirklich mit Ja verarbeiten.
00:37:23: da kann halt auch KI zum Einsatz kommen.
00:37:26: Aber ein Teil muss halt menschlich sein, also die Stimme muss nicht menschisch sein, die Studierenden vor der Kamera müssen menschliches sein.
00:37:33: Das kann ich ganz gut machen weil ich natürlich den Breittermähenpädagogik habe in meinem Prüfungsfeld.
00:37:37: aber vielleicht wäre das eine herangehensweise auch im schulischen Prüfungformaten da mehr auf Produktorientierung zu gehen In dem Sinne dass sie am Ende ist halt ein Produkt und die Schülerinnen gestalten einen Prozess dazu aktiv was natürlich das ganze Aufwendiger macht.
00:37:55: Vielleicht besser ist, als dass alle einfach nur KI bei der Naaschreibkolumne benutzen.
00:38:01: Vielleicht noch
00:38:01: eine Abschlussfrage zum Thema KI?
00:38:04: Viele Erwachsenen und auch viele Schüler haben ja immer die Einstellungen dieser niederen in Anführungszeichen kollektiven Aufgaben, die gerade im Aufgabenbereich eins wiedergefunden werden.
00:38:14: Die lassen wir alle mit KI machen und es gibt diese wunderschöne Studie von MIT Media Lab Und die sprechen ja im Prinzip von der Akkumulation kognitiver Schulen.
00:38:23: Also je mehr wir denken lassen, desto mehr verkümmern unsere neuronalen Muskeln.
00:38:27: Wie bewertest du denn den Umgang mit KI gerade bei diesen Aufgabenbereiche?
00:38:31: Eins-Aufgabenbereich zwei Aufgaben in der Schule?
00:38:34: Ja also ich habe ja Eingangs von kritischer Kommunikationskompetenz gesprochen um kritisch etwas bewerten zu können muss ich es erst mal erlernt haben.
00:38:46: das heißt ich muss natürlich immer noch Grundwissen erlernen über Dinge.
00:38:51: Und da gehört vielleicht auch manchmal eine Wiederholung zu oder abprüfen, aber wenn ich das dann erreicht habe kann ich zur nächsten Stufe übergehen.
00:38:58: Das heißt... Es soll nicht etwas wegfallen, wie ich muss jetzt lesen, schreiben und rechnen lernen.
00:39:04: Das muss erlernt werden gerne auch in der Schule handschriftlich.
00:39:09: Also sehe ich überhaupt kein Problem drin.
00:39:12: Da will ja gar keinen Battle aufmachen.
00:39:14: was ist jetzt besser?
00:39:14: aber das muss erstmal grundständig erlernet werden um Sachen wirklich kritisch bewerten zu können.
00:39:20: Aber man darf nicht aufstehen bleiben.
00:39:22: also ich darf nicht drauf stehen bleiben die ganze Zeit halt Vokabeln abzuprüfen oder repetitiv Matheaufgaben zu lösen.
00:39:30: Wenn ich die Grundlagen bereits erlernt habe, dann muss ich darauf aufbauen und die nächsten Stufen angehen.
00:39:38: Das ist das Produzieren vor allem.
00:39:42: Woran würdest du denn tatsächlich auch eine Schule erkennen?
00:39:46: Die in Kontext Medienbildung und KI es wirklich verstanden hat, dass gut einzubinden in der Schule?
00:39:54: was wären da für dich Kriterien, die da wichtig sind?
00:39:59: Ich glaube erst mal, dass die Schulleitung vorangeht.
00:40:05: Das wissen wir aus verschiedenen Studien das Schulleitungen für Schulorganisationsprozesse durchaus prädent ist wenn sie halt vorangehnt und auch als Vorbildfunktion vorangehe und nicht nur Antreiberin ist und sagt ihr müsst es jetzt machen sondern voran geht und Vision aufzeigt ist schon mal vier geworden.
00:40:24: dann, wenn man mit dem Kollegium zusammen und idealerweise auch mit den Schülerinnen und Eltern ein Schulmedienkonzept erarbeitet.
00:40:32: Also wie wollen wir mit verschiedenen medialen Chancen aber auch Herausforderungen im Schuhsystem umgehen?
00:40:38: Was sind wichtige Themen die wir behandeln wollen abseits des Unterrichts?
00:40:42: Aber wie gehen wir auch mit Smartphones und Tablets in Unterricht um?
00:40:46: was ist erlaubt, was nicht erlaubte?
00:40:48: Und wenn ich das gemeinsam erarbeite als Kompromiss, also auch da wird es Stimmen geben, die es doof oder zu wenig finden.
00:40:54: Aber wenn ich das wirklich auch ... und dann sind wir wieder unter demokratischen Gesichtspunkten.
00:40:59: alle mitnehmen im Schuhsystem.
00:41:01: Und daraus ein Medienkonzept quasi entwickelt schon viel geworden.
00:41:05: Wenn ich anhand dieses Medienkonzepts die sich um die einzelnen Bereiche kümmern.
00:41:12: Also Fachbereiche, wer übernimmt was?
00:41:14: Was wollen wir an Kompetenzen und Medikompetenz vermitteln?
00:41:17: Und wer kann das im Kollegium übernehmen in jeweiligen Fachunterrichts?
00:41:21: Ich glaube, dass eine Schule, die sich zumindest schon mal Gedanken gemacht hat wie können wir das implementieren?
00:41:26: Dann haben man viel gewonnen.
00:41:28: dann kommt immer noch eine Ausstattungsfrage dazu obwohl das eigentlich aus meiner Sicht eher nachrangig ist.
00:41:33: natürlich braucht man Geräte und funktioniert ins Internet Aber das erinnert mich nicht daran, trotzdem Medienbildung zu betreiben, weil ich das nicht habe.
00:41:43: Also ein Medienkonzept ist schon eine wichtige Schulleitung und dass dann das Kollegium mit eingebunden wird aktiv je nach Kenntnisstand und dass sich da keine Person rausziehen kann.
00:41:56: Wenn du noch mal auf die Fähigkeiten der Jugendlichen tatsächlich schaust, also häufig wird es ja Ja, ich weiß nicht ob es unterschätzt wird oder nicht gesehen wird.
00:42:09: Also die spricht mein Jugendlichen ja häufig ab weißt du voran das tatsächlich liegt?
00:42:15: also warum gibt so wenig Vertrauen und Zutrauen der Lehrpersonen in die Schülerinnen?
00:42:24: Ich weiß gar nicht ob das immer so ist.
00:42:26: Ich glaube dass spielt eher der Gedanke ich muss jetzt wirklich meinen Lehrplan durchziehen dass ich da mehr darauf eingehe, auf deren mediale Wirklichkeit.
00:42:38: Ich glaube nicht, dass viele Lehrkräfte das den absprechen, weil die sind ja täglich mit Kindern Julichen unterwegs und die kennen ja ihre klasse Medialpfeile auch.
00:42:48: Ich glaub nach außen hin wird es eher medial so geframed, dass die jetzige Generation eher unbedarft ist und nichts kann und faul.
00:42:58: aber auch das ist die Empfindung mir was nicht neu ist.
00:43:01: haben wir ja aufsteigt.
00:43:02: In den Jahrtausenden schon wird das ja in der aktuellen Generation vorgeworfen und es hängt, glaube ich einfach mit den Lebenswirklichkeiten zusammen und das sind jetzt zum Beispiel vor allem auch durch Social Media oder Gaming geprägte Lebenswirtschaften die vielleicht ein Teil von pädagogischen Fachkräften nicht mehr nachvollziehen können und dass deswegen halt abstrus wirkt und vielleicht auch das Verhalten nicht verstanden werden kann was daraus gespeist wird weil dieses Verhalten ja auch viel Medienkulturellen Code verwoben ist.
00:43:33: Man spricht dann auf einmal anders oder macht andere Posen, oder verhält sich anders als man selbst aus der eigenen Jugend gewohnt ist obwohl man dann selbst mit dem Walkman irgendwie von allem gesagt du bist taub und redest ja mit niemanden mehr.
00:43:46: Also dieser Übertrag ist manchmal schwierig zu verstehen.
00:43:49: was wird mir denn entgegengeworfen in meinen Medienhandeln als jugendliche Person?
00:43:54: Und was mache ich jetzt gerade mit den Jugendlichen um?
00:43:57: wie verstehe ich die?
00:43:59: Und ich glaube, dass viele Lehrkräfte doch eher schon wissen, dass die Jugendlichen das durchschauen.
00:44:05: Was sie so tun?
00:44:06: Aber dass die kein Interesse an der Lebenswelt haben oder medial geprägten Lebenswelten, dass dadurch so ein Eindruck hat entstehen könnte.
00:44:13: Das würde ich mir so erklären ohne das jetzt irgendwie unter Mauern zu können.
00:44:18: Danke für die Einblicke!
00:44:19: Ich würde gerne noch eine abschließende Frage mit reinstellen an dich und zwar für beide Seiten Was wird zu dir für die Zukunft, die Lehrkräfte aber auch für die Schülerinnen und Schüler wünschen damit, Bildung besser wird?
00:44:36: Fangen wir vielleicht bei den Schülern an.
00:44:39: Dass sie wirklich mehr als so ein System eingebunden werden, dass Sie mehr auch um Ihre Meinung gefragt werden.
00:44:46: also wie wollen wir zusammenleben medial hier?
00:44:49: was findet ihr gut was stellt euch Was fehlt euch vielleicht auch?
00:44:55: Und wenn wir uns da viele Schulhöfe anschauen, die sind nicht besonders attraktiv oder auf viele Schulen.
00:45:00: Wenn man sagt es ist natürlich leichtes zu sagen dann okay die reden halt nicht miteinander weil sie ganz am Smartphone sind ja dann macht den doch gegen Angebote die attraktive sind während der Pause Und das zu erfragen, also was stört euch vielleicht auch selber?
00:45:14: Vielleicht sagen ja auch in einem Schulsystem Jugendliche wir finden selber alle doof dass wir am Smartphone hängen aber wir haben nichts anderes.
00:45:20: macht doch mal irgendwas für uns so.
00:45:22: Vielleicht kommt das ja mal aber man muss hier dafür fragen und dass man sie mehr in Unterrichts geschehen und Unterrichtshalten halt auch mit einwendet nicht so.
00:45:30: In dem Sinne des wünsche ich euch mein Thema Sondern das ist das Thema passt auf wie verteilen rollen und jeder bereitet es mal anders auf.
00:45:38: Das wäre durchaus sinnvoll, dass mit steigenden Jahrgängen auch mehr Demokratie und Debattenfähigkeit einzukält.
00:45:46: Das würde ich mir wünschen auf Lehrkräfteseite, das die Ausbildung besser wird.
00:45:51: Dass Medienbildung nicht irgendwie ein Randthema oder ein freiwilliges Thema ist sondern verpflichtend in jeder Phase Studium, Reffendariat und dann Weiterbildung eine Rolle spielen muss.
00:46:03: Und nicht nur einmal habe Ich das gemacht.
00:46:05: immer im Studium In jeder Fachdiktaktik, in der Pädagogik und in der Psychologie ist das ein Thema.
00:46:13: Damit ich wirklich auch mit diskutieren kann und nicht allein auf meinen subjektiven Eindruck mich verlassen muss was alles schlecht ist oder was alles positiv ist.
00:46:22: es gibt ja auch Lehrkräfte die alles schön zeichnen so schlimm ist das alles gar nicht.
00:46:28: Man muss aber trotz des Meilschen mit objektiver Haltung also ich muss befähigt werden eine objektive Haltung ausbilden zu können dass wir mehr multi-professionelle Teams haben in Schulen.
00:46:39: Also es sind alles so.
00:46:40: wünschte was Sachen, also dass ich nicht allein im Klassenraum bin.
00:46:44: Könnte ich unterschreiben alle?
00:46:45: Ja genau!
00:46:47: Aber das ist das, was ich mir wünsche.
00:46:49: Das wäre schön und dafür brauchen wir Geld.
00:46:52: Mehr Geld in Ausbildung und Personal stecken vielleicht weniger Geld nur rein in Technik weil die wird alt.
00:46:59: die Technik oder wird erst gar nicht ausgepackt.
00:47:01: Und wenn ich dann das in Personal und Ausbildung stecke, dann habe ich mehr Möglichkeiten vielleicht im Schulsystem
00:47:06: auch.
00:47:09: Was würdest du daraus schulen?
00:47:11: Und der Bildungspolitik vielleicht einen Einsatz mit auf den Weg geben?
00:47:15: Boah!
00:47:19: Schulen und oder beide getrennt?
00:47:23: Beides.
00:47:28: Traut euch mehr und bindet Schülerinnen und Schüler aktiv ein ja und beschäftigt euch mit dem Thema.
00:47:37: Dann bedanken wir uns recht herzlich, es war wirklich ein großes Vergnügen mit dir zu sprechen.
00:47:41: Und vielleicht
00:47:42: hören wir uns ja nochmal in diesem Podcast.
00:47:45: Ja, sehr schön!
00:47:45: Ich würde mich freuen.
00:47:46: Ihnen lieben
00:47:47: Dank.
00:47:47: Vielen Dank.
00:47:48: Tschüss.
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