#107 Angelo Kwarteng bei der #lunchbox
Shownotes
Meine Gast ist heute Angelo Kwarteng. Er absolviert eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei der Handelskammer Hamburg und macht parallel meine Fachhochschulreife. Zudem ist Angelo stv. Vorsitzender der Schüler:innenkammer Hamburg und bringe dort die Perspektive junger Menschen aktiv in bildungspolitische Prozesse ein. Durch seine Erfahrungen in der beruflichen Bildung, sein Engagement und seine Nähe zur schulischen Praxis verbindet er unterschiedliche Blickwinkel auf Bildung, Beteiligung und Zukunftskompetenzen. Besonders wichtig ist ihm, dass junge Menschen nicht nur über Bildung sprechen, sondern aktiv an ihrer Weiterentwicklung beteiligt werden.
Vernetze dich gerne mit Angelo oder folge ihm auf LinkedIn.
DigitalSchoolStory befähigt seit 2020 Schüler:innen der Klassen 5 bis 13 sowie Studierende, Lerninhalte kreativ in Kurzvideos à la TikTok oder Reels umzusetzen. Die Methode vermittelt Medienkompetenz, stärkt 4K+ Kompetenzen (Kommunikation, Kreativität, kritisches Denken, Kollaboration) und fördert demokratische Teilhabe und Ausdrucksfähigkeit. Eingesetzt wird die Lernmethode an Schulen, Berufsschulen und Hochschulen. Sie wurde vom Fraunhofer-Institut FIT wissenschaftlich evaluiert. Für ihr Wirken wurde die Organisation 2023 mit dem Corporate Digital Responsibility Award ausgezeichnet und zählt zu den Bundespreisträgern des startsocial-Wettbewerbs 2023/24. Die Schirmherrschaft teilen sich seit 2025 Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Digitalminister, und Jutta Croll, Vorstand der Stiftung Digitale Chancen und renommierte Expertin für Kinderrechte im digitalen Raum. Gemeinsam stehen sie für die zentralen Wirkungsfelder von DigitalSchoolStory: digitale Bildung und Kinderrechte im digitalen Raum.
Seit unserem Start wachsen wir kontinuierlich. In unserem Unterstützer-Umfeld finden sich Fachleute aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und ThinkTanks.
Zum Einlesen:
- Unsere Organisation
- Erlebe uns in der Klasse
- So geht Mathe mit DigitalSchoolStory: TikTok im Matheunterricht
- Schau Dir unsere Fokusthemen an rund um Demokratie- und Wertebildung, Berufliche Orientierung und Prävention Ein lebendiges Beispiel ist das Projekt Wertebildung an der Taunusschule in Bad Camberg gemeinsam mit unserem Kooperationspartner der Werte-Stiftung: Wie Demokratiebildung in der Schule funktionieren kann, zeigt eine kooperative Gesamtschule in Bad Camberg. Schüler sollen lernen, digitale Kommunikationsmechanismen zu verstehen und Informationen kritisch zu hinterfragen. Das zeigt der Beitrag "Volle Kanne" vom ZDF. Genauso wie das Projekt Demokratiebildung an der RS Meitingen, das die Augsburger Allgemeine dokumentiert hat.
- Die Lernmethode DigitalSchoolStory ist wissenschaftlich evaluiert:
- Fraunhofer FIT entwickelt Fragebogen zur Messung von Bildungskompetenzen
- Lehrkräfte beobachten Kompetenzstärkung der Schüler:innen durch DigitalSchoolStory
- Warum wir für Unternehmen interessant sind
Das sind wir: www.digitalschoolstory.de
Unsere Preise: - Wir zählen zu den sieben Preisträgern des startsocial-Bundeswettbewerbs 2023/24 und erlebt Bilder und Eindrücke an dem Tag in der Hessenschau (ab 10''02)
- Wir sind Gewinner des Corporate Digital Responsibility Award 2023 in der Kategorie Verbraucherbelange
Wir sind flexibel anpassbar und machen Integration anders erlebbar: https://copetri.digitalschoolstory.de/case-ukraine
Wir sind der Transformations-Aktivator in Unternehmen, um Menschen ins Machen und selbst gestalten zu entwickeln: https://copetri.digitalschoolstory.de
Unsere Musik: "Gutes Gefühl" von Fargo
Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich Willkommen in der Lunchbox.
00:00:05: Ich freue mich riesig, dass ich mit dir Angelou heute hier sprechen kann.
00:00:10: und liebe Hörerinnen und Hörern, ich spreche mit dem Angelou Quateng!
00:00:14: Und er ist stellvertretender Vorsitzender der SchülerInnenkammer in Hamburg, Schulsprecher Auszubildende also ganz viele Rollen
00:00:23: und auch
00:00:24: er arbeitet bei Digital DiscussJoy.
00:00:26: Da freue ich mich natürlich total darüber.
00:00:30: Aber es gibt ja wahrscheinlich auch Dinge, wie du dich selber persönlich vorstellen würdest.
00:00:34: und da lass uns doch starten mit drei Hashtags.
00:00:38: Und die würdest du wie wählen?
00:00:39: Welche wären das?
00:00:42: Ich glaube erster Hashtag auf jeden Fall wissbiegierig.
00:00:46: ich habe unglaublich Lust etwas Neues zu lernen.
00:00:49: Ich hab unglaubliche Lust etwas zu lernen und anzuwenden was ich noch nicht kenne.
00:00:56: Zweiter Hashtag.
00:00:58: Ich bin super Kommunikationstyp, das heißt ich, man nennt mich gern Schnacker.
00:01:04: aber ja Kommunikation ist der zweite Hashtack und der dritte Hashtac wäre wahrscheinlich Engagement.
00:01:13: Mich engagieren auf vielen Ebenen habe irgendwie ein Herz für alles oder viele Themen die mich auch irgendwie auf irgendeiner Ebene persönlich betreffen.
00:01:24: daher Das sind meine drei Hashtags.
00:01:28: Das finde ich super und ich mein Engagement kann nicht nur unterschreiben, weil du ja auch so wichtig damals angesprochen habt mit was machen wir hier eigentlich?
00:01:37: Und was treibst Du und kann das nicht irgendwie zusammen funktionieren.
00:01:40: Du ja auch gleich gesagt hast da bin ich dabei und engagiere mich.
00:01:43: Ich war da schon immer so angelohnt dass du gesagt hast ich engagier mich für Menschen und für Themen.
00:01:52: Ehrlich gesagt war es nicht so.
00:01:55: Das war tatsächlich mit Beginn meiner Ausbildung, sodass ich nach der Schule gesagt habe irgendwie ist mein Leben langweilig.
00:02:05: wir hatten eben darüber gesprochen dass das dass wir lieber mehr zu tun haben wollen als wenig zutun haben wollen.
00:02:13: und genau so hab ich mich gefühlt.
00:02:15: ich hatte ziemlich wenig zu tun.
00:02:17: Ich hatte die Ausbildung nur die aus Bildung Und da habe ich gemerkt Und Gottes Willen, langsam muss ich mal was machen.
00:02:27: Was mich einspannt.
00:02:29: Wo mein Terminkalender einfach platzt und an jede einzelne Sache habe ich Spaß.
00:02:35: Genau danach habe ich gestrebt.
00:02:38: Ich hab mir das Stück für Stück aufgebaut und gemerkt.
00:02:41: Jede Sache der ich mich angenommen habe... hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und deswegen habe ich mittlerweile so ein Nebengebaut, wo ich irgendwie nach jedem Termin lächelnd rausgehen kann und sagen kann ey das hat sich auf jeden Fall gelohnt.
00:02:57: Das heißt es war eher ein Prozess die Erfahrung dass ja Engagement etwas ist was dir Spaß machen muss und nicht unbedingt irgendwas Verpflichtendes ist wie meist ein Job oder ähnliches.
00:03:11: genau.
00:03:14: Wie kommt man da hin, dass du Kommunikation als Hashtag auch genommen hast?
00:03:20: Kommunikations ist ja nicht so einfach.
00:03:21: Das erlebt man immer im Gegenüber, im Miteinander.
00:03:25: Obwohl man vielleicht das gleiche Wort sagt, ist das Wort meistens mit einer anderen Bedeutung.
00:03:30: und wenn wir uns im Moment angucken wie schwarz-weiß ganz viel ist... Wie kommst Du dahin zu sagen, KommunikATION ist etwas was Was dich ausmacht, wie bist du da hingekommen das auch jetzt schon so zu sehen?
00:03:46: Zum einen muss ich persönlich zugeben nicht darauf gekommen.
00:03:52: Ich war schon immer ein Mensch der sehr gerne mit Menschen gesprochen hat um sie kennenzulernen und für mich war es immer super schön mit Menschen zu kommunizieren etwas zu erarbeiten einfach auf persönlicher Ebene sich kennenzulernen.
00:04:12: Und irgendwann habe ich dann von meinen Berufsschulkameraden gesagt bekommen, ja Angelo unser Crewsprecher ist der Schnacker von uns.
00:04:21: also die musste mich vorstellen und auf dieser Ebene habe ich zum ersten Mal den Schnacker bekommen, den Stempel.
00:04:31: Das habe ich mir so ein bisschen gemerkt und auf mehreren Ebenen habe ich immer wieder gehört Wie kommunikationsstark ich doch bin und wie gerne oder wie angenehm es mit mir zu sprechen ist.
00:04:44: Und da habe ich, glaube ich so ein bisschen gemerkt okay vielleicht das Kommunikation an sich etwas was mir ganz einfach liegt und für mich ist Kommunikations auf einer anderen Ebene aber auch wichtig und Das ist auf meiner Engagementsebene denn Ich Bin in vielen Ebenen Mit Ganz Vielen Partnern und Partnerinnen im Austausch und Kommuniziere.
00:05:09: Und ich finde, da ist die Kommunikation super wichtig!
00:05:13: Ich sage immer wieder, sprich mit jungen Menschen macht was mit jogen Menschen und ich glaube dann muss man auch ansprechbar sein.
00:05:22: Man kann nicht erwarten dass man mit jungen Menschen spricht ohne ansprechbare zu sein.
00:05:28: Das ist so ein bisschen mein Credo.
00:05:32: für alles offen sein und für alles irgendwie ein Ohr haben.
00:05:35: Und wenn ich glaube, dass das sinnig für junge Menschen ist, wenn ich glaub, dass es nicht für Hamburg Schülerin ist, dann habe ich super Lust da eifrig mitzuarbeiten, dass dies umgesetzt wird.
00:05:50: Jetzt hast du ja auch noch als dritten Hashtag Wisbegierig genommen?
00:05:56: Das ist ja was, was man ein bisschen auch in Schule verlieren kann.
00:06:02: wissbegierig sein, mit dem was alles da zu lernen ist und was da alles so auf einen zukommt.
00:06:08: Und wenn wir noch mal in deine reguläre Schulzeit zurück springen... Wann gab es da so ein Punkt das du quasi eben auch schon entschieden hast?
00:06:21: Ich will mehr, ich will da verändern!
00:06:23: Ich will mich nicht dem Ganzen vielleicht irgendwie auch so ergeben was ich da so erlebe sondern ich möchte aktiver werden.
00:06:30: wie kam das?
00:06:34: Ich muss sagen, ich war glaube ich vor allem in meiner Schulzeit kein wissbegieriger Mensch den man sich aktuell so vorstellt oder dem man sich so bildlich vorstelle.
00:06:50: Ich war ehrlich gesagt ein Mensch der zurückgehalten war oder sich immer zurück gehalten hat.
00:07:01: Bedingt der lauteste oder der Klassensprecher, oder der, der irgendwie irgendwas mit Engagement zu tun hatte.
00:07:07: Nein für mich hat sich das so ein bisschen etabliert.
00:07:10: im Laufe der Zeit haben mich Themen interessiert die ganz einfach und ehrlich gesagt nicht in der Schule behandelt wurden.
00:07:19: Und das war oder das fing an Paradox zu werden denn ich war in der Lage zu lernen und ich war auch in der Lage gute Noten zu schreiben, aber ich hatte ehrlich gesagt nicht immer unbedingt das Gefühl dass Themen behandelt werden die relevant für mich sind.
00:07:37: Und da habe ich gesagt okay Ich beschäftige mich einfach selbst damit.
00:07:41: und dann habe ich ein Eigenstudium geschaffen unter anderem mit KI und Dann haben wir so einen Plan gemacht wo ich jede Woche ein neues Thema lernen muss und dann am Ende der Woche ein Test machen muss, das ChatGPT extra extra schwer macht.
00:07:57: Und so habe ich mich zu dieser Wispigeerigkeit.
00:08:02: oder so kam meine Wispigerigkeit her denn es war weil ich gemerkt hab ist waren nicht die Schule und ich hatte auch nicht unbedingt so kein Interesse an keinem Fach.
00:08:15: Es war schon so dass ich da schon mitgekommen bin oder so.
00:08:18: aber mich haben ganz andere Themen interessiert und mir hat das gefehlt.
00:08:23: Ich wollte auf irgendeiner Ebene genau das lernen, ich wollte auf einer Ebene diese spannenden Fragen klären und das habe ich mir so ein bisschen selbst geschaffen.
00:08:35: und Wissbegierigkeit – das Wort ehrlich gesagt, das kannte ich oder was heißt?
00:08:41: Das kannte nicht!
00:08:41: Das kante ich durchaus aber es war mir auch da präsent, dass ich so wispigerisch bin.
00:08:48: Erst nach einem Persönlichkeits-Test von meinem Arbeitgeber habe ich herausgefunden das Wispigerigkeit die Nummer eins ist und da habe ich mal überlegt ja stimmt schon wenn ich mir die Mühe machen Eigenstudium jahrlang zu machen dann ist das glaube ich echt Zeugnis dafür dass ich unglaublich wispigereich bin und das bin ich bis heute noch.
00:09:09: von daher glaube ich das passt super gut zu mir.
00:09:13: Und auch da ist schon wieder Engagement der Hashtag.
00:09:16: Da, der greift!
00:09:18: Also es ist sehr lustig wie das ineinander doch verwoben
00:09:22: ist
00:09:23: und sich gar nicht trennt sondern tatsächlich eben auch Hand in Hand geht.
00:09:28: Jetzt hast du ja gesagt in Schule war das gar nicht so mit Schülersprecher und auf einmal bist du noch für Schülerinnen
00:09:37: in Hamburg?
00:09:38: zuständig und übernimmt Verantwortung.
00:09:41: Jetzt ist das ja was, was vielen abgesprochen wird gerade Jugendlichen dass sie Verantwortung übernehmen können und wollen.
00:09:51: Warum ist es bei dir eben nicht so?
00:09:53: Und warum übernimmst du die Verantwortung gern.
00:09:57: Ich übernehme die Verantwortung gerne weil ich weiß dass junge Menschen nicht unbedingt Angst davor haben, Verantwortung zu übernehmen.
00:10:09: Sondern viel eher Angst dvorzuhaben die Verantwortung in Zukunft zu übernemen, über die sie gar nicht entscheiden durften.
00:10:19: Denn es ist was anderes wenn du etwas übernimmst, was ein kaputtes Konstrukt ist und von Anfang an wieder aufbauen musst als wenn du von Anfang mit dabei bist um diesen Prozess zu begleiten Um Verantwortung zu übernehmen, um für junge Menschen einzustehen.
00:10:40: Um die Stimme zu sein, um auf mehreren Ebenen irgendwie... ...die Stimme von jungen Menschen einfließen zu lassen.
00:10:48: und genau das ist ehrlich gesagt mein Antrieb weil ich weiß dass junge Menschen später die Verantwortung übernehmen müssten.
00:10:58: sie haben keine andere Wahl.
00:11:01: Und für mich wichtig ist oder vielleicht auch ich, wer weiß.
00:11:07: Dass sie eine Verantwortung über dem die wenigstens mit jungen Menschen entschieden wurde und nicht ohne sie.
00:11:17: Außerdem habe ich gelernt dass wir ganz einfach auf vielen Ebenen unterrepräzentiert sind das heißt mit uns spricht man nicht sehr einfach über unsere Köpfe hinaus entscheiden.
00:11:31: Das ist manchmal am schnellsten und am unkompliziertesten, weil man das alles ja so logisch findet und so einfach findet ohne Einwort von einem jungen Menschen gehört zu haben und zu verstehen was hat man eigentlich für Gedanken?
00:11:47: Und das sind glaube ich meine zwei Punkte die für mich unglaublich wichtig waren als ich gesagt habe okay ich muss Verantwortung übernehmen
00:11:59: Andelo, wenn du das jetzt auch gerade so sagst mit es ist so einfach dann dass Entscheidungen über den Kopf hinweg getroffen werden ohne das Gespräch zu suchen.
00:12:10: Ohne vielleicht auch in die Diskussion zu gehen oder auch zuzuhören.
00:12:15: Das ist natürlich auch anstrengend weil es ist ein längerer Prozess und geht nicht so einfach.
00:12:22: Hast du da auch mal jetzt drüber nachgedacht oder mal festgestellt, dich gefragt?
00:12:28: Lohnt sich dein Engagement tatsächlich was du da hast.
00:12:31: Weil das ist ja wie so eine Wagschale die irgendwie immer in einer Richtung nach oben geht und die andere die Balance nicht mehr so richtig da ist oder gar nie da war.
00:12:43: Hast du das Gefühl da mal gehabt?
00:12:45: dass lohnt sich gar nicht was ich da tue.
00:12:49: Ehrlich gesagt, manchmal habe ich das Gefühl und manchmal es gibt Momente wo ich nicht das Gefühl hab.
00:12:57: Also das ist so ein Zwierspalt denn manchmal habe Ich das Gefühl hey es geht um ein unglaublich wichtiges Thema.
00:13:05: warum hört mich denn keiner verdammt noch mal an?
00:13:08: oder?
00:13:09: Es geht um ein unglaublich wichtiges Thema.
00:13:11: Wir verschicken unendlich Papiere und Anträge, aber es passiert ganz einfach nichts.
00:13:16: Man spricht drüber, man tauscht sich darüber aus, aber ist passiert nichts.
00:13:21: Und manchmal habe ich das Gefühl auf vielen Ebenen gibt es junge Institution oder Kreise wo junge Menschen, junge Menschen vertreten.
00:13:34: Aber manchmal habe ich das Gefühl, sie sind ganz einfach für Entscheidungsträger etwas Symbolisches.
00:13:39: Etwas was sich mit der Zeit etabliert hat.
00:13:43: Ja gut es ist wichtig und richtig jungen Menschen anzuhören.
00:13:46: Das haben wir gut verstanden.
00:13:47: aber manchmal habe ich ehrlich gesagt das Gefühl dass das nur noch etwas symbolisches ist um in Interviews oder sowas zu sagen ja wir sind doch im Austausch mit denen.
00:13:57: Und das habe ich tatsächlich erlebt dass irgendeine super heikle Frage kommt oder man sagt, warum sprich dir denn nicht mit Jugendlichen und jungen Menschen?
00:14:05: Dann sagt man irgendwie irgendwas.
00:14:08: Wir sind doch mit der Schülerinnenkammer im Austausch.
00:14:11: Ja ihr wart mit uns im Austauch aber es hat sich nicht geändert.
00:14:15: Und das ist immer so.
00:14:17: Der Moment wo ich mir denke Vielleicht sind wir in deren Köpfen doch nur eine symbolische Institution und doch nur etwas was Proformer ist und Pflicht ist, sie nicht umgehen können.
00:14:31: Und Sie mal anhören müssen.
00:14:33: Aber auf anderer Seite glaube ich, dass wir auf vielen Ebenen unabhängig von Behörden oder Ministerien super viel Einfluss nehmen können.
00:14:47: wenn wir Irgendwie was machen, wo Institutionen, Vereine oder Ähnliches zusammenkommen.
00:14:55: Und wie wir das zusammenmachen hat das eine viel krassere Wirkung als wir das allein machen und ich glaube dass verübt noch viel mehr Druck gegenüber Politik und Behörden und ähnliches auf.
00:15:09: und genau das ist so ein bisschen mein Antrieb weil Ich weiß Auf der anderen Seite sieht es immer besser aus und mit anderen zusammen mit Verbündeten zusammen funktioniert Es Immer Besser.
00:15:22: daran muss man sich halten, weil ich glaube ansonsten bringt das hier alles nichts und daran halte ich mich so ein bisschen.
00:15:34: Du bist ja auf ganz vielen Panels
00:15:37: auch
00:15:38: unterwegs, wirst gefragt für Veranstaltungen wo du da wird
00:15:43: zugehört
00:15:44: was du sagst.
00:15:48: Da gibt es wahrscheinlich ganz viel Zustimmung und
00:15:53: nicken
00:15:53: beim gegenüber.
00:15:54: wenn du dann irgendwie mitkriegst ja das nehmen die alle wahr und sagen Ja, das muss doch sein.
00:15:59: Und das brauchen wir.
00:16:01: und genau so.
00:16:04: Wenn du dann aber eben am Ende so wie du jetzt auch gesagt hast es wieder eine Entscheidung gibt in die am ende ihr nicht involviert seid Wie viele Einfluss habt ihr?
00:16:16: Dann oder hast Du dann tatsächlich wirklich Und was würdest du dir wünschen an Einflussnahme?
00:16:27: Wenn eine Entscheidung bereits getroffen wurde, dann glaube ich habe nicht mehr in meiner Rolle viel Einfluß außer meine Rolle zu nutzen und zu mobilisieren.
00:16:48: junge Menschen zu mobilisieren oder ähnliches, um zu sagen hey es geht also wir schaffen das nicht mehr allein.
00:16:57: Ich als euer Vertreter kann das gar nicht mehr alleine hinkriegen.
00:17:01: Wir müssen uns ganz einfach mobilisierend und friedlich protestieren und demonstrieren Um zu zeigen dass uns das nicht gefällt.
00:17:09: Also eine andere Wahl sehe ich dann nicht Und ehrlich gesagt wünsche ich mir an Einflussnahme Ganz oft Einfach so eine Art roten Knopf.
00:17:26: So eine Art Vetorecht, das man als junger Vertreter vielleicht hätte.
00:17:32: Weil über unsere Köpfe entschieden wird und junge Menschen nicht beeinflusst mitgenommen werden.
00:17:40: Und das finde ich so schade wenn man darüber nachdenkt wie viel Zeit und Kraft und Schweiß in dieser Arbeit für diese Prozesse, für den Austausch gegangen ist nur um dann zu erfahren es passiert nichts.
00:17:55: Das heißt ehrlich gesagt wünsche ich mir viel eher sowas als irgendwie was anderes.
00:18:01: aber in erster Linie wünschte ich mir am ehesten dass auf unsere Forderungen oder auf unseren Rat oder was auch immer man das bezeichnen darf wenigstens teilweise gehört wird.
00:18:21: Was würde denn für dich Mitbestimmung richtig bedeuten?
00:18:25: Mitbestimmungen würde bedeuten, dass wenn wir in einem Prozess sind... ...in ein Prozess der Veränderung, wenn man sagt okay wir wollen etwas verändern, die gleich mitgenommen werden.
00:18:37: Man uns nicht einen fertigen Plan vorstellt nur damit man symbolisch das Ja von den jungen Menschen hat.
00:18:44: Nein!
00:18:44: Dass wir mitschplanen und darüber sprechen wie der Plan aussieht um dann gegebenenfalls mit weiteren in den Austausch zu gehen und zu sagen, hey wie können wir das verbessern?
00:18:55: Und hier und da?
00:18:56: aber wenn von Anfang an gleich mit in diesen Prozess reinkommen würde das glaube ich viele oder würden das viele junge Menschen glaube ich als Akt der Demokratie und Mitbestimmung.
00:19:15: sehen, denn ich glaube Demokratie ist auch ein Thema was immer mehr junge Menschen nicht mehr verstehen weil sie immer wieder autokratische und ähnliche Persönlichkeiten in ihrem Umfeld haben.
00:19:28: Von daher ist das etwas was Sie nur im Fernsehen sehen vielleicht wenn Bundestagswahlen oder ähnliches sind.
00:19:35: Das heißt wird das eigentlich nur mit Demokratiedern verbunden?
00:19:39: Wahlen?
00:19:43: Ganz oft ehrlich gesagt.
00:19:44: also Das ist mittlerweile, ich höre ganz oft in Gesprächen.
00:19:50: Ja wir brauchen Demokratieunterricht.
00:19:53: Was ist Demokratie heutzutage denn eigentlich noch?
00:19:56: Obwohl Demokratie schon im Klassenraum anfangen könnte und sollte vor allem.
00:20:02: Demokratie sollte auf vielen Ebenen schon anfangen aber wenn man nicht mal versteht dass so eine Klassensprecherwahl Demokratie ist dann versteht man das Konzept der Demokratie gar nicht.
00:20:14: Wenn man Demokratie mit irgendwas staatlichen und die da oben assoziiert, dann versteht man Demokratien nicht.
00:20:20: Demokratie muss man leben!
00:20:23: Demokratie darf nicht nur etwas sein was man auf politischer Ebene nur rumschürt und das wichtig ist und dass wir irgendwie alle paar Jahre wählen gehen.
00:20:34: Nein, Demokratie muß auf allen Ebenen gelebt werden damit man versteht wie wichtig Wahlen sind denn das ist das Endprodukt Das ist das absolute Endprodukt.
00:20:45: Wenn wir verstehen, wie Demokratie funktioniert dann verstehen wir auch die wichtig unsere Stimme ist was für ein Einfluss unserer Stimme auf unser Leben hat.
00:20:55: und wenn es daran schon scheitert dann sehe ich ehrlich gesagt nur noch schwarz in der Zukunft.
00:21:04: Jetzt hast du schon etwas gesprochen weil sie immer davon auch heißt junge Menschen sind die Zukunft.
00:21:10: Es ist ja wie von den Zukunftskills, von denen wir sprechen wird nicht viel mehr vergessen dass das Gegenwart das Wichtige ist und dass wir in die Zukunft noch gar nichts genau sagen können.
00:21:21: Und dass wir vielmehr eigentlich gucken müssen was in der Gegenwart jetzt im Hier und Jetzt passiert?
00:21:29: Das höre ich ehrlich gesagt oft.
00:21:32: Ich finde, es steht außer Frage dass das unmittelbar wichtig ist.
00:21:35: Das ist unglaublich wichtig auf die Gegenwart zu schauen.
00:21:38: Dass es den Menschen in der Gegenwart gut geht und dass man kurz reagiert und sagt hey wir reagieren im Sinne der Mensch da steht außer frage.
00:21:47: aber es gibt so unglaublich viele Probleme in unserem Land in Hamburg auf Bildungsebene und auch vielen weiteren Ebenen wo man einfach voraus denken hätte können.
00:21:59: Und ich glaube, ein super gutes Beispiel ist eben die Vorsorge für junge Menschen.
00:22:05: Denn ich glaube wir jungen Menschen haben mittlerweile akzeptiert dass wir nichts mehr von unserer Rente bekommen, dass wir überhaupt ein schönes friedliches Leben im Alter haben.
00:22:21: und ich finde es gibt auf vielen Ebenen ganz einfach Entscheidungen die früher getroffen hätten werden können.
00:22:28: Und genau das meine ich immer mit Zukunft.
00:22:30: Ich meine nicht, dass man jedes einzelne Detail für die Zukunft klärt.
00:22:35: Nein, ich meine, dass diese grundsätzlichen Fragen so schnell wie möglich klärt!
00:22:39: Wenn man sieht demografischer Wandel unglaublich großes Thema dann reagiert man für die zukunft.
00:22:46: Man kann nicht sagen ja man löst das Problem jetzt erst mal für die Gegenwart nur um in Zukunft das Problem der jungen Menschen zu machen.
00:22:53: In Zukunft das problemen der zukünftigen zu machen Und das ist so ein bisschen sehr schade.
00:22:59: Auch auf Bildungsebene gibt es viele Sachen, die viel in die Zukunft gedacht werden könnten aber man immer in seinen starren Systemen bleiben möchte weil es einfacher ist und bei es viel zu viel Arbeit ist oder was man für Sätze sonst gehört.
00:23:21: Analo wie sehr müsste denn dann Wenn ich dir jetzt gerade zugehört habe, Schule aus echte Leben vorbereiten und auf die Zukunft auch.
00:23:32: Eigentlich mittlerweile im vollen Maße wenn ich ganz ehrlich bin.
00:23:37: Ich finde nach wie vor super wichtig dass wir alle lesen schreiben und rechnen können.
00:23:43: ja das gehört sich immer wieder nicht so an aber es ist unglaublich wichtig und das soll bitte so bleiben.
00:23:50: Aber Es gibt Dinge in dem Leben von uns mittlerweile erwartet, die wir nicht auf keiner Ebene gelehrt bekommen.
00:24:00: Und diese ganzen Fragen können keine Elternfrage sein.
00:24:06: Eltern sollten dich nicht zum Thema Finanzbildung oder zum Thema Medienkompetenz bilden.
00:24:13: Das soll die Schule bitte machen das soll Die Institution machen, die dich auf das Leben vorbereitet Die Basis von dir, die deine Persönlichkeit entwickelt.
00:24:25: Wo du deine ersten Kontakte schaffst.
00:24:27: Genau das soll Schule für Menschen sein!
00:24:31: Ich finde Schule sollte ein Ort sein wo du vorbereitend auf alles oder vielleicht nicht unbedingt auf alles aber auch dass auf das auf das nötigste gewappnet bist.
00:24:42: und das fehlt unglaublich.
00:24:45: es gibt so viele Lücken wo ich mir manchmal denke oh man Es gibt viele Stellen und Aufklärungsorte für Erwachsene, die es gar nicht bräuchte, wenn wir das alles in Schule hätten.
00:25:02: Das finde ich immer so schade.
00:25:04: Ich bin mittlerweile der Meinung, es muss im vollen Maße darauf geschaut werden, wie entwickelt sich das Leben für junge Menschen?
00:25:12: Und darauf müssen wir Schule bauen!
00:25:17: Das war ja am Anfang auch von unserem Gespräch, als du gesagt hast... Das Engagement ist gar nicht durch Schule gekommen, sondern außerhalb von Schule.
00:25:26: Und da hast du Dinge gelernt auf die du jetzt zurückgreifst mit dem wie du arbeitest, wie du agierst und nicht aus dem Wissen was du in Schule sozusagen gelernt hast.
00:25:37: Ist auch ein wichtiger Punkt das Schule viel weniger junge Menschen darauf vorbereiten muss Antworten zu geben die man auswendig gelernt hat, sondern bessere Fragen stellen oder überhaupt Fragen stellen zu können.
00:25:50: Ja, das ist ein unglaublich guter Punkt.
00:25:53: Wahrscheinlich bin ich mit meinem Kopf schon so an diese starre System gewöhnt, dass ich vergessen habe, dass eigentlich die absolute Basis sein sollte also, dass wir nicht nur auf starre Antworten auswendig lernen sollten oder irgendwas auswendigt lernen sollten sondern das verstehen sollten und dem besten Falle hinterfragen sollten.
00:26:21: Und da ist mein Stichwort Fragen stellen.
00:26:25: Weil wenn wir in der Lage sind, zu hinterfragen, dann verstehen wir auch... Dann kommen wir wieder zum Thema Demokratie, dann verstehen wir auch hey was passiert überall?
00:26:36: Was passiert auf Bildungsebene, was passiert dort?
00:26:41: Das finde ich nicht so schön.
00:26:42: vielleicht sollte ich die Frage stellen um zu verstehen und wenn das meine Antwort Gerecht wird oder meine Vorstellung nicht gerecht wird, dann mache ich dagegen etwas.
00:26:54: Dann möchte ich mich engagieren und dann möchte ich irgendwas machen um das zu ändern Und das fehlt mir.
00:27:01: ehrlich gesagt man zieht junge Menschen mittlerweile gar nicht mehr auf um Menschen Oder hinterfragende menschen aufzuziehen sondern nur noch Menschen die auswendig lernen aus dem Stehgreif heraus sich denken oder so ein kriegen, so eine Box einfach ins Gehirn geklatscht und dann ist gut.
00:27:24: Also hinterfragen ist auch super schwierig und das muss man alles selbst lernen.
00:27:29: Das finde ich so schade.
00:27:32: Glaubst du da spielen?
00:27:33: Auch Dinge ne Rolle mit dass Lehrkräfte auch geprägt sind immer Antworten zu haben auf Fragen oder das Gefühl haben immer antworten parat haben zu müssen.
00:27:46: Ist es ein Thema?
00:27:49: Ich glaube durchaus.
00:27:50: Also ich finde es durchaus richtig, dass Lehrer auf irgendeiner Ebene eine Antwort haben aber es muss nicht die richtige Antwort sein und das ist das Entscheidende für mich.
00:28:01: also jetzt vielleicht nicht bei so einem Matthema oder Geschichte oder sonst was Aber bei so einer Frage wo man durchaus diskutieren könnte Wo's um etwas geht Was der Lehrer vielleicht auch nicht weiß was man durch eine Diskussion herausfinden muss oder vielleicht was am Wahrscheinlichsten ist, wo man in den Austausch kommt um zu verstehen.
00:28:23: Ja das hat Indizien für so etwas.
00:28:25: also einfach diese dieser Haltung.
00:28:31: ich muss nicht unbedingt alles richtig sagen und wenn ich mal keine Antwort habe dann gebe ich das einfach an die Schüler weiter und ich verspreche dir dass die Schüler darüber sprechen werden und diskutieren werden und vielleicht eine Lösung finden die nicht unbedingt richtig ist aber das entscheidendste verstehen wollten, dass sie über dieses Thema gesprochen haben.
00:28:55: Und ich glaube das ist ein viel wichtiger Lernprozess als dass der Lehrer gleich die richtige Antwort hinklatscht und die Schüler sagen ja danke weiter geht's mit dem Thema.
00:29:06: Beginnen
00:29:06: da für dich Wirksamkeit- und Verantwortungsübernahme?
00:29:13: Durchaus also so eine Diskussion ist ja durchaus die Basis davon Lösungen zu schaffen.
00:29:23: Ich finde Verantwortung übernimmt man, wenn man sich Gedanken darüber macht eine Lösung zu schaffen.
00:29:30: Eine Alternative zu schaffen oder vielleicht das Beste rauszuholen.
00:29:36: Denn ich glaube es gibt auf dieser Feld nicht zu allem eine richtige Antwort.
00:29:42: Es gibt viele Dinge die einfach nur durch Diskussion, durch Sprechen, durch Kommunikation gelöst werden können durch die beste Alternative, es gibt nicht immer die richtige Lösungen.
00:29:54: Wenn wir das immer wieder in Schule eingetrichtert bekommen, dann denken wir allen ernst, dass es immer wieder die richtige Lösung gibt.
00:30:01: und genau deswegen gibt es so viele Menschen und vor allem junge Menschen, die von irgendwas überzeugt sind und dann ihr ganzes Leben lang davon überzeugt seien und sie gar nicht mehr verstehen, wie sie das empfinden, sondern eine Diskussion um zu verstehen.
00:30:20: Vielleicht eine Alternative zu schaffen und zu sagen ja okay es verstehe ich aber hast du schon mal darüber nachgedacht dass das nicht mehr als Streit assoziiert wird, sondern als normale Diskussion als etwas was Bestandteil unserer Kommunikation werden sollte?
00:30:36: Und da beginnt für mich Verantwortung und das fehlt so ein bisschen auch in der Schulebene
00:30:43: Wenn Du dir genau dass du anguckst, was es da eben auch braucht und wenn du gleichzeitig draußen liest.
00:30:54: Junge Menschen sind faul ganz viele Dinge die eigentlich vorausgesetzt würden sind nicht da.
00:31:03: also gerade auch wenn junge Menschen dann in Ausbildung gehen und du dann die Ausbilder hörst wie viel der sozusagen gesagt wird immer wieder fehlt was, wir müssen die Basics sozusagen wie Erziehung übernehmen schon bei den Jugendlichen wenn sie bei uns in Betrieb kommen weil das irgendwie nicht da ist.
00:31:23: Was gibt es für Dinge die du auch sagst?
00:31:26: Was würdest du von Schüler und Schülerin mehr verlangen in der Schule schon?
00:31:32: Gibt's da Dinge auch wo du sagst Da müssen wir selber uns so ein bisschen mehr rückeln auch und ruckeln, und selber mehr ins Aktiv werden kommen.
00:31:41: Gibt es da Dinge die du auch schon siehst?
00:31:46: Ich glaube durchaus.
00:31:48: also ehrlich gesagt ja ich glaube dass Schüler in sich etwas trauen müssen.
00:31:59: das heißt manchmal habe ich das Gefühl dass wenn ihnen die Möglichkeit gegeben wird zu entscheiden Sie einfach sagen ja, nee ist egal oder dass sie gar nicht diese Verantwortung übernehmen.
00:32:14: Und wenn dieser Erfahrung immer wieder gemacht wird das junge Menschen oder Schüler gar nicht entscheiden wollen dann wird in Zukunft natürlich über ihre Kopfe hinaus entschieden.
00:32:24: Das heißt mein Wunsch wäre vielleicht so ein bisschen dass junge Menschen sich dieser Verantwortung bewusst werden und wenn sie dann mal Verantwortung bekommen sie unbedingt übernehmen damit man merkt, man will sie übernehmen.
00:32:38: Man möchte sie über nehmen.
00:32:40: Weil wenn es immer nur darum geht dass man nicht entscheiden möchte und das man zu scheu ist und nichts falsch machen möchte dann klappt das nicht.
00:32:51: Wir müssen mitentscheiden wir müssen Verantwortung übernehmen Und das fehlt mir ehrlich gesagt auf vielen Ebenen und vor allem in Schule ganz oft weil ich glaube... Ich habe schon Klassen erlebt wo keiner Klassensprecher sein wollte oder so was und da fängt es schon an oder wo keiner entscheiden wollte, wo der Auslook hingeht.
00:33:10: Also da fängt es ganz oft an und mein Wunsch wäre ganz einfach dass sie Verantwortung übernehmen sich trauen und selbst wenn das irgendwie nicht unbedingt im Sinne aller sind dann nutzen wir unsere demokratischen Werte und stimmen das ab oder ähnliches.
00:33:29: also dass man keine Scheu davor hat irgendwas Falsches zu machen und zu sagen
00:33:34: Ist das was, was abtrainiert wird und verlernt wird in Schule?
00:33:41: Ich erlebe ehrlich gesagt immer mehr Lehrer die das versuchen aufzulockern.
00:33:46: Das heißt immer mehr zu sagen hey es ist nicht schlimm etwas Falsches zu sagen.
00:33:51: Es gibt nichts Falsches und das finde ich richtig und wichtig.
00:33:55: den Schüler müssen lernen.
00:33:56: es gibt nichts falsches vor allem für Schüler.
00:34:00: sie müssen lernen.
00:34:03: Wenn etwas Falsches gesagt wird, dann gibt es immer eine Alternative.
00:34:07: Und ich möchte nicht unbedingt pauschal sagen dass es abtrainiert wird.
00:34:13: Es wird glaube ich auf mehreren Ebenen in Schule Ab trainiert Aber ich glaube mittlerweile hat sich das ehrlich gesagt ins positive entwickelt.
00:34:23: wenn ich ganz ehrlich bin Nicht mehr unbedingt das falsche sagen zu wollen dass man aus Lehrerperspektive oder anderer Perspektive sagt, es ist nicht schlimm etwas Falsches zu sagen.
00:34:38: Also auf der Ebene finde ich es super!
00:34:40: Ich weiß nicht ob es so bei den Schülern ankommt und sie das tatsächlich anwenden aber ich erlebe immer öfter dass auf Lehrerebene zumindest solche Sätze kommen die super wichtig sind und ich glaube mehr kann man da vielleicht an dieser Stelle nicht unbedingt machen.
00:34:58: Das ist ja so ein Thema auch.
00:35:00: Es wird ja viel auf Defizite geschaut oder das wird ja sehr stark immer wieder aufgezeigt, was man falsch gemacht hat.
00:35:09: Was nicht gut gelaufen ist.
00:35:13: Hat sich das geändert?
00:35:14: jetzt auch wenn du auf Schule blickst und jetzt auf Berufsschule?
00:35:17: Ist es anders geworden?
00:35:19: Oder ist es auch noch so?
00:35:22: Also Wenn du darauf hinaus möchtest ob Schüler oder ich als Berufssschüler mal gesagt bekommen, dass das gut war oder richtig war.
00:35:37: Dann glaube ich... Ich erinnere mich ehrlich gesagt nicht unbedingt an so einen Satz von meinem Lehrer.
00:35:49: Aber du
00:35:50: erinnerst dich wahrscheinlich eher daran was nicht so gut war?
00:35:52: Eben
00:35:53: eben eben eben.
00:35:55: also ja Ich glaube, es gab einen oder zwei Momente wo man das so beiläufig gesagt hatte.
00:36:01: Ja, das ist richtig aber nicht unbedingt um ein Kompliment oder wie man das nennen mag eine Wertschätzung zu schenken sondern viel eher um zu sagen du bist fertig mit der Aufgabe also nur proformer.
00:36:20: ich glaube aber Es gibt auch vielen Ebenen ganz einfach Dinge wo Lehrer für mittlerweile keine Zeit mehr haben.
00:36:32: Das heißt, das System bietet Lehrern kaum Möglichkeiten diese ganzen Dinge die ich gerade aufgezählt habe zu nutzen, zu machen und Alternativen zu schaffen.
00:36:44: Und deswegen bin ich mittlerweile auch nicht mehr unbedingt der Meinung dass alles bei Lehrern liegt sondern Ich bin absolut der Meinung das ist an diesem starren System liegt und diesen vollen Plänen.
00:37:00: Und gerade deswegen finde ich, dass für diesen Workload und für diese Verhältnisse die da auf Lehrerebene schon gemacht werden.
00:37:11: Es ist super gut!
00:37:15: Ich finde aber es muss auf anderer Ebene lockerer werden damit Lehrer auch die Möglichkeit haben diese Dinge zu nutzen und Schülern zu lernen was in der Zukunft vor ihnen steht und dem was Demokratie was wichtig ist und was wichtig im Leben ist.
00:37:37: Das sind ja so zwei Aspekte, es geht um mehr Freiraum auf der einen Seite aber genauso auf der anderen Seite auch mehr miteinander eben auch zu diskutieren und am Ende zu besseren Ergebnissen zu kommen.
00:37:53: und das ist hier auch ein bisschen etwas mit Demokratie am Ende mit Zituna die verschiedenen Perspektiven zu hören Ist das was, was man auch aushalten lernen muss andere Perspektiven?
00:38:09: Wie schaffst du das?
00:38:11: Das ist wahrscheinlich auch nicht immer gleich oder mit allen Dingen.
00:38:16: Ja doch also ich glaube man muss das durchaus aushalten lernen.
00:38:19: manchmal es ist... Also manchmal ist man von einer Meinung überzeugt und man kann die Meinungen auch vertreten in der Kommunikation.
00:38:28: das heißt man schließt sich nicht gleich weg sondern man geht in den Austausch.
00:38:33: Es gibt durchaus Momente, wo ich mir denke eigentlich macht es wirklich keinen Sinn hier zu diskutieren weil ich es anstrengend finde das du überhaupt dieser Meinung bist.
00:38:44: Wenn ich höre dass es so politische Äußerungen gibt die wo ich mich denke wie kann man sowas denken?
00:38:53: also das passt gar nicht zu unseren demokratischen Grundwerten.
00:38:56: und da fängt es für mich an wo ich lernen muss, ganz einfach zuzuhören und in den Austausch zu geben.
00:39:06: Das heißt es ist schon etwas was man lernen muss und was auf jeden Fall in der Schule gelehrt werden muss denn ich hatte schon viele Gespräche mit jungen Menschen die gar nicht zugänglich waren die teilweise sauer geworden sind und gar nichts mehr mit mir zu tun haben wollten weil ich in den austauscht gegangen bin weil ich verstehen wollte was sie denken Ich meine Meinung geäußert habe, also dass sie gar nicht mehr verstehen was Meinung überhaupt heißt.
00:39:33: Dass diese Meinungen keine Wand zwischen uns ist sondern viel eher etwas ist über die man sich austauschen
00:39:44: kann.
00:39:47: Denkst du das auch so gerade dieser Wechsel?
00:39:51: Man ist im Gespräch, hat eine Meinung gehabt und hat die geäußerheit.
00:39:55: man stellt vielleicht fest doch nicht so.
00:39:59: Ich ändere die, wie viel hat das mit Gesichtsverlust zu tun und Schwäche und Fehlern zu geben und verändern?
00:40:09: Ist das was, was sozusagen über die Prägung aber auch das, was man draußen wahrnimmt immer schwieriger wird?
00:40:20: Ich glaube schon ja wenn wir mal darüber nachdenken ist es oder in meinem Umfeld und in meinen Diskussionen, die ich bisher erlebt habe.
00:40:33: Ist es super schwer eine Eigengeständnis zu machen?
00:40:38: Dass man vielleicht einfach falsch gedacht hatte, weil man eine andere Perspektive hat oder von irgendwelchen anderen Daten, falschen Daten ausgegangen ist?
00:40:51: Und Ich merke immer wieder dass es dann nicht mehr darum geht A verstehe das dann irgendwie ein A Verstehe kommt sondern viel eher ein folgesatz wie ja, aber trotzdem.
00:41:05: Also es geht nicht mehr darum.
00:41:08: also es gibt nur noch darum recht zu haben.
00:41:10: das haben wir so.
00:41:11: wir haben so ein bisschen verlernt einfach zuzugeben dass wir vielleicht einfach falsch liegen vielleicht unsere meinung im kopf geändert haben aber wir unserem ego oder was auch immer einfach treu bleiben wollen und trotzdem unsere Meinung starr weiterhin vertreten wollen.
00:41:29: Weil wir nicht zugeben wollen, dass wir unsere Meinungen im Kopf gerade schon geändert haben weil wie sie verstanden haben.
00:41:36: Und das erlebe ich immer wieder, weil es super anstrengend... also weil ich merke ist es verläuft zu nichts!
00:41:43: Wir führen eine Diskussion und eigentlich hat die Person schon verstanden aber sie hält so an der Meinung fest.
00:41:50: wenn ich dann verstehe und eine starre Meinung habe vielleicht Und dann verstehe, was die andere Person mir sagt.
00:41:57: Was das für eine Meinung ist und ich sie verstehe?
00:41:59: Dann lege ich meine Waffen nieder vollkommen.
00:42:03: Dann sage ich hey!
00:42:04: Das verstehe ich wirklich.
00:42:07: Und das finde ich so unglaublich wichtig Menschen zu zeigen dass ich meine waffen niederlegen kann und sagen kann Ich brauche nicht recht zu haben.
00:42:19: Es ist keine Diskussion um Recht sondern es ist viele eine Diskussion.
00:42:23: verstehen wir uns gegenseitig und verstehe ich deine Meinung eher als meine.
00:42:28: Und selbst wenn wir unsere Meinungen nicht verstehen, ist das okay?
00:42:34: Das ist eine Sache die mir auf vielen Ebenen fehlt.
00:42:41: Muss man sie sichtbar
00:42:42: machen?
00:42:43: Also bist du... also es ja schon ein bisschen eine Formbildrolle.
00:42:46: Wenn ich dir jetzt so zuhör, denke ich so kann ich mit dem Kopf nicken sofort denn das ist ja bei Erwachsenen noch schlimmer.
00:42:57: Und wie viel mehr Vorbilder braucht es, dass sowas auch sichtbar kommuniziert wird?
00:43:04: Ich habe meine Meinung geändert.
00:43:06: Das tut nicht weh und das passiert auch nichts.
00:43:11: Ja ich glaube es braucht tatsächlich mehr Vorbilder denn junge Menschen nehmen sich nicht unbedingt Vorbildern an jungen Menschen sondern ganz einfachen Erwachsenen vor allem an jenen Menschen die man kennt.
00:43:26: Nehmen wir keinen Vorbild an einem jungen Menschen, den ich kenne und junge Menschen nehmen sich kein Vorbild von mir.
00:43:33: Ich glaube viel eher, sie nehmen sich Vorbilder an Erwachsenen.
00:43:40: Wenn man so sieht wie man an seiner Meinung halten möchte, dann kopiert man das einfach.
00:43:50: Man kopiert viele Dinge einfach von Erwachsenden, von Eltern oder irgendwelchen Personen die einem nahestehen.
00:43:58: Und das ist eine Sache, die junge Menschen ganz oft nicht verstehen zu sagen okay diese Eigenschaft ist vielleicht nicht so eine gute Eigenschaft, die mein Vorbild oder meinen Elternteil oder was auch immer hat.
00:44:18: Was verstehen Erwachsene nicht wenn sie mit euch reden?
00:44:24: Dass sie nicht immer richtig liegen.
00:44:30: Du hast gerade gesagt, bei Erwachsenen ist es noch schlimmer wenn man mit jungen Menschen darüber spricht.
00:44:37: Es wäre für Sie ein so großes Problem, wenn sie zugeben müssten dass sie die Meinung junger Menschen verstehen.
00:44:46: um Gottes Willen.
00:44:48: Also was ist hier passiert?
00:44:55: Ich glaube da fängt das schon an und das müssen Erwachsene glaube ich, lernen dass es okay ist junge menschens meinungen zu verstehen bei sie nicht in deren haut stecken.
00:45:10: das ist eine komplett andere perspektive.
00:45:12: du kannst das vielleicht gar nicht nachvollziehen.
00:45:14: deswegen ist das voll vollkommen ok und das müssen viele glaube ich noch lernen.
00:45:23: woher kommt es dass du so stark bist?
00:45:27: wirklich?
00:45:28: ich denke so
00:45:29: wow
00:45:32: ruhig
00:45:34: Es
00:45:35: macht unglaublich viel Spaß, dir zuzuhören und auch selber drüber nachzudenken.
00:45:40: Oh ja da ertappt man sich auch bei... Woher kommt es dass du diese Stärke hast?
00:45:47: Und nicht auf verzweifelst.
00:45:48: also ich meine wenn Du Dir manche Aussagen anguckst was Du auch geschildert hast was Du erlebst warum verzweiefelst du daran nicht und warum bist du so stark das auszuhalten und dem dich entgegenzustellen
00:46:05: irgendwie?
00:46:06: also ehrlich gesagt ist das viel eher so eine frage des.
00:46:12: ich weiß nicht wahrscheinlich dass.
00:46:19: ich habe für mich festgestellt, dass das leben einfach spaß macht.
00:46:24: Also das Leben ist schön!
00:46:28: Ich kann das nicht anders sagen.
00:46:30: es gibt natürlich down and ups aber ich hab für mich ein bisschen gelernt.
00:46:35: nach einem Daun gibt es immer ein Up und nach einem Up gibt's einen Down.
00:46:39: Und das stelle ich mich schon drauf ein, wenn ich mich freue und fröhlich Musik höre und vielleicht tanze dann weiß ich dass es am nächsten Tag vielleicht einen Down gibt.
00:46:50: aber in diesem Down weiß ich auch als nächstes unbedingt einen upgeben wird.
00:46:56: Das heißt das kann ich auf viele Ebenen übertragen und es war bisher immer wieder so Dass sich irgendwie immer die Hoffnung auf das Gute hatte, also die Hoffnung und die Überzeugung mittlerweile.
00:47:14: Dass es zum Lebenszyklus gehört dass man Downs und Ups hat um das Leben zu verstehen.
00:47:24: und mittlerweile habe ich das Gefühl ich hab das Leben verstanden auch wenn ich noch neunzehn bin.
00:47:33: aber Ich bin zufrieden mit meinem Leben weil ich immer weiß, wenn es mir gut geht dann wird es mir irgendwann nicht mehr gut gehen weil ich irgendwie eine Reaktion bekommen habe die mir nicht so gefällt.
00:47:47: Und wenn das mir schlecht geht dann weiß ich dass es wieder gut wird und so.
00:47:54: also daraus ziehe ich ein bisschen meine Stärke und deswegen verzweifle ich auch nicht.
00:47:58: Weil wenn man in einer Verzweiflung steckt dann weiß man dass man aufstehen wird.
00:48:04: Also egal wie lange es dauert man steht wieder auf.
00:48:09: davon bin ich überzeugt und deswegen stehe ich auch immer wieder sehr schnell auf, weil ich weiß dass dieser Down vielleicht gar nicht mal so ein großer Down war.
00:48:20: Weil es einen noch schöneren abgibt und vielleicht dann auch noch ein schlimmeres Down.
00:48:28: aber dann kann ich darauf wetten das ist ein noch schöeneres Abgift also wie ein Spiel Gamification oder wie eine Aktie hoch runter, hoch runter.
00:48:40: Und das habe ich mir so ein bisschen verinnerlicht und genau deswegen liebe ich das Leben macht mir das Leben Spaß auch wenn ich manchmal denke um Gottes Willen.
00:48:50: Ich kann nicht mehr aber es macht Spaß!
00:48:56: Ja also wir...wenn wir das veröffentlichen dann schreiben wir allen die sollen das hören weil sie da ganz viel lernen können von dir der erst neunzehn ist.
00:49:08: Also wirklich eindrücklich, was du sagst und ich würde mir so wünschen dass das wirklich Menschen sich zu Herzen
00:49:16: nehmen.
00:49:16: Was du jetzt auch gerade gesagt hast... Ich würde mit dir gerne noch einmal in die Zukunft gucken.
00:49:22: kurz nämlich wenn du
00:49:27: drei
00:49:27: fünf Jahre weiter guckst, was darf da für dich in Schule nicht mehr fehlen?
00:49:38: Für mich darf in Schule nicht mehr fehlen Medienkompetenz.
00:49:47: Denn ich glaube, das beste Beispiel und was glaube ich jeder versteht ist die aktuelle KI-Situation.
00:49:57: in fünf Jahren wird KI noch besser sein als heute.
00:50:02: Und deswegen ist es umso wichtiger zu verstehen, was in dieser Welt eigentlich passiert auf Medienebene zu verstehen, welche Nachrichten richtig sind.
00:50:17: Welche Nachrichten Fake News sind, dass du beeinflusst wirst auf vielen Ebenen?
00:50:22: Es ist wichtig zu verstehen das es ganz einfach falsche Nachricht gibt.
00:50:29: Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass es viele Kampagnen gibt um dich ins negative zu beeinflussen aber auch uns positive.
00:50:39: Also man muss verstehen, dass diese ganzen Dinge dein Leben und deine Entscheidungen beeinflussen.
00:50:46: Und gerade weil ich glaube das die Welt in fünf Jahren immer digitaler sein wird wenn nicht sogar komplett digital ist es so unglaublich wichtig uns zu wappnen um das zu lernen Weil das die Basis für deinen Berufsleben für dein weiteres Leben sein wird Wenn du in der Schule bist.
00:51:10: Ansonsten glaube ich, dass die finanzielle Bildung ein supergroßes wichtiges Thema für Schüler in sein muss.
00:51:22: Denn auch hier müssen wir uns mittlerweile privat vorsorgen und Sorgen um Geld machen.
00:51:30: Wir müssen uns Sorgen darum machen was wir in Zukunft machen wie wir es machen und das lernen wir alles nicht.
00:51:40: die Politik erwartet es von uns, aber das lernen wir nicht.
00:51:44: Wenn man gesagt bekommt dass wir uns selbst für unser Alter vorbereiten sollen dann finde ich ist umso wichtiger sowas in Schule mit zu etablieren zu lernen wie das funktioniert ob das staatlich gemacht wird oder privat wie man das macht und wo man das ob es Eigeninitiative braucht, denn ich glaube viele Menschen vergessen und viele junge Menschen vergessen ganz einfach das auf dieser finanzielle Ebene vieles von selbst geschehen muss.
00:52:29: Und wenn man vom Elternhaus nichts gelehrt bekommt zu dem Thema dann wird man immer auf der gleichen Ebene bleiben und vielleicht in zehn, zwanzig Jahren merken oh verdammt ist es zu spät Das könnte Leben in Ruinen treiben.
00:52:47: Und das wünsche ich kein, und deswegen sind das glaube ich meine zwei Themen die wirklich unbedingt in Schule etabliert sein müssen.
00:52:59: Ansonsten glaube ich ist mir auch wichtig dass Lehrerinnen Freiraum dafür haben demokratische Werte zu vermitteln.
00:53:10: Freiraumen haben um selbst darüber nachzudenken, wie kann ich meinen Schülerinnen jetzt beibringen was Demokratie ist.
00:53:19: Wie sie mitentscheiden und wie Sie Verantwortung übernehmen?
00:53:24: Ich könnte ehrlich gesagt den ganzen Tag weiter sprechen aber ich weiß dass das auf vielen Ebenen ganz einfach nicht möglich ist weil die Schüler ja auch wichtige Dinge lernen müssen.
00:53:38: Aber ich glaube das wären meine drei zentralen Pfeiler wo ich sagen würde Dafür muss Raum geschaffen werden und dafür braucht es Platz.
00:53:48: Wir greifen das auf und sprechen in einem Jahr noch mal, was sich in einem Ja verändert hat.
00:53:54: Ich bin gespannt.
00:53:55: Und was wir dann sehen?
00:53:57: Und ich sage ganz herzlichen Dank für die vielen guten Gedanken, für die Impulse, für dieses Konstruktive nach vorne denken und nicht destruktiv verharren oder die Zukunft nicht zu sehen, sondern das tatsächlich eben anzuschieben und anschieben zu wollen.
00:54:15: Und die Verantwortung auch übernehmen für das Thema.
00:54:18: Vielen vielen Dank!
00:54:20: Ich freue mich auf alles was wir noch gemeinsam anschieben.
00:54:25: Danke!
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