#101 Alexander Hertel bei der #lunchbox
Shownotes
Mein Gast ist heute Alexander Hertel. Alex ist Gründer und Geschäftsführer von Public Value Hub, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Leipzig, die Infrastruktur für wirkungsorientiertes Unternehmertum in Deutschland aufbaut. Mit der Public Value Academy, der Social Impact Republic und der Wirkungsmessungsplattform Inluma arbeiten er und sein Team, gesellschaftliche Wirkung messbar, beweisbar und investierbar zu machen. Vor dem Gründen war Alex über ein Jahrzehnt als Journalist tätig und berichtete aus Ost- und Südosteuropa. Im Februar 2022 fuhr er während eines berufsbegleitenden MBA an die ukrainische Grenze, um seine Freunde zu evakuieren - ein Wendepunkt, aus dem die Idee entstand, Untenrehmertum zur Lösung sozialer Herausforderungen zu nutzen.
Vernetze dich gerne mit Alex oder folge ihm auf LinkedIn und schau dir Public Value Hub genauer an. Mit modularen Bildungsprogrammen, digitalen Tools zur Wirkungsmessung und -steuerung sowie gezielten Matching-Formaten stärken sie diejenigen, die Ideen in Unternehmen mit messbarem gesellschaftlichem Nutzen umsetzen. Ihr Ziel ist klar: Sie wollen wirkungsorientiertes Unternehmertum umsetzbar, messbar und investierbar machen und das zum neuen Standard in Europa etablieren.
DigitalSchoolStory befähigt seit 2020 Schüler:innen der Klassen 5 bis 13 sowie Studierende, Lerninhalte kreativ in Kurzvideos à la TikTok oder Reels umzusetzen. Die Methode vermittelt Medienkompetenz, stärkt 4K+ Kompetenzen (Kommunikation, Kreativität, kritisches Denken, Kollaboration) und fördert demokratische Teilhabe und Ausdrucksfähigkeit. Eingesetzt wird die Lernmethode an Schulen, Berufsschulen und Hochschulen. Sie wurde vom Fraunhofer-Institut FIT wissenschaftlich evaluiert. Für ihr Wirken wurde die Organisation 2023 mit dem Corporate Digital Responsibility Award ausgezeichnet und zählt zu den Bundespreisträgern des startsocial-Wettbewerbs 2023/24. Die Schirmherrschaft teilen sich seit 2025 Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Digitalminister, und Jutta Croll, Vorstand der Stiftung Digitale Chancen und renommierte Expertin für Kinderrechte im digitalen Raum. Gemeinsam stehen sie für die zentralen Wirkungsfelder von DigitalSchoolStory: digitale Bildung und Kinderrechte im digitalen Raum.
Seit unserem Start wachsen wir kontinuierlich. In unserem Unterstützer-Umfeld finden sich Fachleute aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und ThinkTanks.
Zum Einlesen:
- Unsere Organisation
- Erlebe uns in der Klasse
- So geht Mathe mit DigitalSchoolStory: TikTok im Matheunterricht
- Schau Dir unsere Fokusthemen an rund um Demokratie- und Wertebildung, Berufliche Orientierung und Prävention Ein lebendiges Beispiel ist das Projekt Wertebildung an der Taunusschule in Bad Camberg gemeinsam mit unserem Kooperationspartner der Werte-Stiftung: Wie Demokratiebildung in der Schule funktionieren kann, zeigt eine kooperative Gesamtschule in Bad Camberg. Schüler sollen lernen, digitale Kommunikationsmechanismen zu verstehen und Informationen kritisch zu hinterfragen. Das zeigt der Beitrag "Volle Kanne" vom ZDF. Genauso wie das Projekt Demokratiebildung an der RS Meitingen, das die Augsburger Allgemeine dokumentiert hat.
- Die Lernmethode DigitalSchoolStory ist wissenschaftlich evaluiert:
- Fraunhofer FIT entwickelt Fragebogen zur Messung von Bildungskompetenzen
- Lehrkräfte beobachten Kompetenzstärkung der Schüler:innen durch DigitalSchoolStory
- Warum wir für Unternehmen interessant sind
Das sind wir: www.digitalschoolstory.de
Unsere Preise: - Wir zählen zu den sieben Preisträgern des startsocial-Bundeswettbewerbs 2023/24 und erlebt Bilder und Eindrücke an dem Tag in der Hessenschau (ab 10''02)
- Wir sind Gewinner des Corporate Digital Responsibility Award 2023 in der Kategorie Verbraucherbelange
Wir sind flexibel anpassbar und machen Integration anders erlebbar: https://copetri.digitalschoolstory.de/case-ukraine
Wir sind der Transformations-Aktivator in Unternehmen, um Menschen ins Machen und selbst gestalten zu entwickeln: https://copetri.digitalschoolstory.de
Unsere Musik: "Gutes Gefühl" von Fargo
Transkript anzeigen
00:00:02: mit hier zu Gast haben darf, nämlich den Alexander Härtel und wer es noch nicht kennt Public Value hat.
00:00:10: Das ist tatsächlich was auch der Name schon verrät.
00:00:13: das hat mit Impact zu tun und ich freue mich total dass du heute mit ihr bist und wir ein bisschen über dieses Thema aussprechen.
00:00:21: Ja er freut mich auch hier zu sein.
00:00:22: danke
00:00:24: Wir starten ja immer so ein bisschen hier rein mit dem Thema, welche drei Hashtags würden dich denn persönlich am besten beschreiben Alex?
00:00:30: Und ich bin tatsächlich gespannt, welche das sind.
00:00:34: Wow!
00:00:34: Das ist eine gute Frage.
00:00:37: Ich glaube schon Purpose
00:00:39: Driven,
00:00:39: sonst würde man den Job nicht machen.
00:00:41: Das ist glaube ich relativ einfach.
00:00:45: Dann würde ich
00:00:46: etwas nehmen was auch für den ganzen Sektor gilt.
00:00:49: multidimensional hat auch ein bisschen was mit meinem Hintergrund zu tun, der nicht so ganz straight eine Linie war und
00:01:01: lernen will ich.
00:01:03: Ich würde gerne neue Dinge lernen
00:01:04: und auch andere Menschen dazu animieren,
00:01:07: Dinge neu zu denken aber
00:01:08: ich glaube das trauen wir uns manchmal zu selten.
00:01:13: Wie kommt man dahin dass man wirklich so auf Purpose achtet?
00:01:17: Und wirklich damit ja auch echt der Impact gemeint ist War da schon immer ein Thema was sich irgendwie umgetrieben hat.
00:01:26: Rückblickend ja, in dem Moment war es mir oft nicht bewusst.
00:01:31: Ich komme aus einer Familie
00:01:32: die vielleicht ein bisschen atypisch
00:01:35: ist auch im Deutschland des einundzwanzigsten Jahrhunderts.
00:01:38: meine Mutter ist Deutsche mein Vater ist Pole ich bin in der DDR geboren um neunundachtzig als Einjähriger
00:01:44: geflüchtet
00:01:45: und irgendwie endeten wir mit einem italienischen Restaurant irgendwann als ich
00:01:48: zehn war indem
00:01:50: Georgie Armeña und Marokana zusammen
00:01:52: gearbeitet haben
00:01:54: Und keiner den anderen verstanden hat.
00:01:56: Aber
00:01:57: irgendwie
00:01:57: haben sich alle gefühlt, jetzt würden sie zusammen was Sinnvolles tun und das waren natürlich total viele Zufälle.
00:02:02: aber da habe ich irgendwie das erste Mal gemerkt dass
00:02:06: es auch wenn wir zum Beispiel ein Geschäft betreiben auch um mehr geht als wie viel Geld am Ende in der Kasse ist nämlich dass Leute sich nicht nur wohl fühlen
00:02:16: sondern auch einen sozialen Anker haben.
00:02:18: weil für viele die bei uns damals gearbeitet haben war das schon
00:02:21: auch eine Form
00:02:22: von Anerkennung in einer Gesellschaft, die sie eher marginalisiert einen Job zu haben und
00:02:28: zwei von den Angestellten
00:02:29: später den Laden übernommen.
00:02:32: Das ist mir aber erst rückblickend bewusst geworden, dass man das so als das erste Purpose-Business, was ich gesehen habe beschreiben
00:02:38: kann.
00:02:39: Eigentlich war mein Weg dann ganz anders.
00:02:40: Ich wollte immer Journalist werden, dachte mal, ich bin der nächste
00:02:43: Edelfeder des Spiegel
00:02:45: Und hab dann Politikwissenschaft und Ostlawistik studiert.
00:02:49: Ich bin zehn Jahre durch Osteuropa gereist, habe über Transformationsländer geschrieben.
00:02:54: Aber weil ich das spannend fand und irgendwie den Lifestyle mit meinem Rucksack und mein Mikrofon
00:02:58: schon irgendwie relativ
00:03:00: wild- und sexy fand... ...und hab natürlich währenddessen
00:03:06: anhand der Geschichten die ich erzählt habe
00:03:08: immer wieder festgestellt
00:03:10: dass alles irgendwie mit allem zusammenhängt Migration,
00:03:14: Wirtschaft, autokratische Bestrebungen.
00:03:17: Aber auch soziale Initiativen,
00:03:20: Minderheitenrechte, Umweltschutz... Eigentlich alle diese Dinge, die
00:03:24: uns beschäftigen hängen alle miteinander zusammen und mit jeder Geschichte, mit jeder Person, die ich gesammelt habe, hab' ich festgestellt okay eigentlich müsste man das ja alles systemisch denken dann würde man vielleicht auch eine Lösung
00:03:34: finden.
00:03:36: Und während ich noch darüber nachgedacht hab schlug dann Covid
00:03:40: zu
00:03:41: und hat mich erstmal in die Lage versetzt, wie viele Menschen darüber nachzudenken.
00:03:45: was mache ich eigentlich mit meinem Leben?
00:03:47: Und Freelancer ohne Ersparnisse zu sein war es dann doch nicht.
00:03:51: Also habe ich nochmal berufsbegleitenden MBA gemacht und mir die andere Seite angeguckt, wie man skalierbare Geschäftsmodelle
00:03:57: baut.
00:03:58: War
00:03:58: aber auch nicht zufrieden damit dass das jetzt aber so gar kein Purpose hat außer mir noch ein Porsche zu kaufen und hab dann überlegt okay wie kann man das alles eigentlich zusammenwerfen?
00:04:08: Und das war damals kein ausgefeilter Plan, sondern es war eigentlich eine Reaktion auf meinen eigenen Weltschmerz.
00:04:17: Weil ich mich um geflüchtete
00:04:18: Ukrainerinnen gekümmert
00:04:20: habe und mich gefragt hab warum können wir eigentlich nicht Flüchtlingen so helfen wie wir Startups skalieren?
00:04:25: Offensichtlich
00:04:26: haben wir irgendwie alle Ressourcen
00:04:27: dazu aber wir bringen sie nicht zusammen und aus diesem Gedanken ist
00:04:30: dann über Jahre und viele verschiedene Versuche des Public Value Hub entstanden.
00:04:34: also Purpose spielt, glaube ich irgendwie immer eine Rolle.
00:04:37: Aber nicht so als linearer Weg sondern... Ich glaube man wird immer wieder im Leben mit der Frage konfrontiert ergibt das Sinn
00:04:43: was du machst und möchtest
00:04:44: du dass du den Rest deines Lebens machen?
00:04:46: Und ich glaube immer wenn du die Frage nicht mehr so richtig mit ja beantworten kannst dann ist es vielleicht Zeit etwas Neues zu machen.
00:04:53: Ist wie liefert zumindest ne gute Begründung warum man da immer mal hinterfragen sollte und auch reflektiert Jetzt ist ja Public Value
00:05:01: was
00:05:01: ganz entscheidendes für dich und das unterscheidet sich auch noch mal so ein Stück weit mit von Impact.
00:05:06: Warum ist es tatsächlich auch wirtschaftlich und politisch heute immer wichtiger da drauf zu gucken, um das Ganze nicht immer beiseite zu schieben und nur das wirtschaftliche im Fokus zu haben?
00:05:19: Weil es überhaupt keine getrennten Welten
00:05:20: sind.
00:05:22: also es irritiert mich
00:05:23: dass
00:05:25: auch in persönlichen Gesprächen Menschen zu mir sagen, ja dann gehe ich arbeiten und mache das was die Firma will.
00:05:30: Und dann gehe nach Hause und mache ich das was für meine Familie
00:05:32: gut
00:05:33: ist.
00:05:34: aus meiner Sicht hängt es jetzt zusammen.
00:05:36: also wenn Ich in meinem Arbeitsleben etwas tue
00:05:39: Was
00:05:40: ein Mehrwert schafft Für die menschen Auch außerhalb der Organisation Dann schaffe ich auch mehr wert für mich selber
00:05:46: für meine familie.
00:05:47: Also Wenn ich in einer Stadtverwaltung arbeite und die Stadt lebenswerter
00:05:50: mache dann helfe ich auch mit
00:05:52: meinen eigenen Familien.
00:05:53: Und wenn ich in einem Unternehmen arbeite,
00:05:55: das
00:05:56: die Umwelt schützt oder sozialem Zusammenhalt stärkt.
00:05:59: Dann stärke
00:06:00: ich ja auch das Leben meiner Kinder weil sie in einer besseren Welt groß werden.
00:06:03: also für mich gibt es da überhaupt keine Unterscheidung.
00:06:06: wir haben uns das irgendwann mal eingerätet und einreden lassen dass diese Dinge oder Sphären nicht miteinander zusammenhängen.
00:06:13: Ich glaube wenn Sie zusammen
00:06:14: denken wieder dann
00:06:17: machen wir es uns viel leichter zu bewerten was wir eigentlich
00:06:21: wollen.
00:06:23: Ich nehme mal ein Beispiel, ich mache immer so den Kindertest.
00:06:27: Wir haben ein
00:06:28: paar Projekte mit Teenagern gemacht.
00:06:30: Was macht eigentlich euer Leben besser?
00:06:33: Und dann sagen die ja
00:06:35: dass ich irgendwie
00:06:35: viel Spielzeug habe oder viele Freunde und dass sich schöne Parks vor der Tür habe und das ich mit dem Bus überall hinfahren kann und dass ich kostenlos ins Fußballstadion gehen kann wenn ich irgendwie
00:06:47: im Fanclub
00:06:47: bin.
00:06:49: Das sind ja alles Dinge, die nicht so traditionelle Geschäftsmodelle sind.
00:06:52: Was ist denn mit Social Media?
00:06:54: Mit Softdrinks?
00:06:55: Mit
00:06:55: diesem Union?
00:06:56: Die sagen ja nee das macht mein Leben nicht besser!
00:06:59: Warum kaufen wir oder investieren wir aber in die einen Sachen oder unterstützen sie und die anderen nicht?
00:07:05: Weil ich glaube wenn mir ein bisschen mehr wie Kinder- und Jugendliche denken was macht mein eigenes Leben besser?
00:07:09: dann finden wir eigentlich ganz andere Geschäfts-Modelle
00:07:10: mit denen wir uns beschäftigen wollen und können Und die dann,
00:07:14: ohne dass man ein akademisches Framework
00:07:16: kennt darüber wie was ist
00:07:18: Impact und was es Public Value also
00:07:19: Gemeinwohl
00:07:21: das automatisch
00:07:22: schaffen.
00:07:22: Weil
00:07:23: wir erschaffen Dinge, die unser Leben schöner machen und dann im Idealfall auch das Leben von allen drum herum
00:07:29: Kriegt man da mit der Zeit dann auch so einen Blick dafür, wenn man jetzt hast du ja gesagt es geht um Skalierung.
00:07:36: Es geht um verschiedene Startups die man natürlich da auch anguckt.
00:07:40: Hast Du da einen Blick für gekriegt?
00:07:41: Auch darauf zu gucken bei den Start-Ups wo wirklich echter Impact dahinter steht oder wo nur was aussieht wie Impact am Ende aber doch nicht ist.
00:07:49: also kannst du das erkennen und wie erkennt
00:07:52: man das?
00:07:54: Also ja,
00:07:55: natürlich.
00:07:56: Ich glaube wie mit allem im Leben, mit dem du dich beschäftigst
00:07:58: irgendwann kriegst du einen Feeling dafür.
00:07:59: aber ich glaube wir versuchen auch bei uns nicht immer mit so einer Vorkategorisierung ran
00:08:03: zu
00:08:04: gehen weil oft
00:08:04: ist.
00:08:05: die positive Wirkung von einem Produkt oder einem Service liegt auch ein bisschen tiefer als man sich das vorstellt.
00:08:12: Ich beschreibe es mal an einem Beispiel dass ich selber erlebt
00:08:14: habe.
00:08:16: und der erste Programm was wir gemacht
00:08:17: haben war ein Startup-Programm für geflüchtete UkrainerInnen die Ideen
00:08:23: in Deutschland entwickeln wollten, wie sie ihr Land wieder aufbauen.
00:08:27: So
00:08:27: ein Jahr nach Beginn
00:08:28: der Invasion durch Russland und
00:08:31: wir haben uns vorher
00:08:32: ein großes Impact-Modell
00:08:33: gebaut was wir alles damit beeinflussen.
00:08:36: also die haben mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt werden besser integriert die Sozialkosten sinken
00:08:41: weil die kein Bürgergeld mehr beziehen müssen
00:08:43: usw.
00:08:45: Und am Ende des Programms haben wir eine Feedbackrunde gemacht.
00:08:49: da sollten wir uns Videos schicken und sagen, was denn der Mehrwert für sie war von dem Programm?
00:08:54: Und haben nichts davon gesagt.
00:08:58: Was war der
00:08:59: Mehr
00:08:59: Wert?
00:09:00: Der Mehrwert war, dass Sie gesagt haben, dass
00:09:04: sie sich nach einem Jahr in dem sie sich komplett lost gefühlt haben im fremden Land, indem sie die Sprache nicht sprechen, die Regeln nicht kennen und keiner sie anerkennt.
00:09:11: Sie ist erst einmal wieder so etwas wie Selbstwirksamkeit
00:09:13: gespürt haben.
00:09:15: Drei Leute haben uns gesagt das ihre Depressionen quasi
00:09:17: geheilt worden oder besser
00:09:19: geworden sind
00:09:20: weil sie auf einmal eine Aufgabe hatten, weil sie empowert wurden.
00:09:23: Weil Sie etwas
00:09:24: tun können und weil sie sich selber wieder vorstellen können irgendetwas für den Wiederaufbau ihres
00:09:28: Landes zu tun.
00:09:29: Das ist noch keine harte KPI
00:09:31: mit der ich Kapital einsammeln kann aber es ist eine überaus
00:09:34: positive soziale Wirkung.
00:09:36: wenn ich mir dienen
00:09:37: nicht mal weiter denke dass ich Programme schaffen kann die nicht.
00:09:40: wir hatten damals elf Teilnehmerinnen
00:09:43: Wenn ich jetzt aber Tausende
00:09:44: hätte, bei denen es einen
00:09:45: realen Einfluss auf die
00:09:46: mentale Gesundheit und die Integration hatte und wie sie sich einbringen wollen, hätten wir eine enorme
00:09:52: soziale
00:09:52: Rendite geschaffen.
00:09:53: Ohne dass wir das vorher selbst geplant hatten!
00:09:55: Und so ist bei vielen dieser Geschäftsmodelle.
00:09:57: bei einigen kann man den Impact sehr einfach...
00:10:02: Messen.
00:10:02: eines meiner Lieblingsbeispiele ist so das Trade Republic für Energiegenossenschaften.
00:10:07: Die sammeln Geld ein,
00:10:08: um Genossenschaft zu finanzieren die die Energiewende vorantreiben.
00:10:12: Das ist ein so
00:10:13: einfaches Geschäftsmodell, dass funktioniert.
00:10:15: selbst ohne den Impact ist es skalierbar aber hat einen klar nachweisbaren
00:10:20: Impact weil es ist quasi Geld fließt von Privatinvestoren
00:10:23: in
00:10:23: Energiewände.
00:10:25: Das kann ich nachweisen.
00:10:26: Aber bei vielen anderen,
00:10:27: insbesondere sozialen
00:10:28: Themen ist es viel difficile und oft ist es erst Teil
00:10:31: zum Beispiel unserer Workshops dass wir ausdifferenzieren.
00:10:34: was kann denn auch ein sozialer Impact sein
00:10:37: der durchaus einen inherenten Wert für die Gesellschaft hat?
00:10:40: Wir müssen ihn nur hervorstellen damit
00:10:43: wir vielleicht auch eine andere Bewertungsgrundlage
00:10:45: haben ob es
00:10:46: sinnvoll ist dieses
00:10:47: Geschäftsmodell zu fördern
00:10:48: oder zu finanzieren.
00:10:50: Und da greifen unsere derzeitigen Bewertungskriterien
00:10:53: oft
00:10:54: zu kurz.
00:10:57: Wenn wir nämlich da mal drauf gucken, jetzt sagst du, du kannst damit natürlich Gründer und Gründerin mit unterstützen.
00:11:03: Da auch nochmal zu gucken wo vielleicht auch
00:11:05: andere...
00:11:07: Kennzahlen messbar werden oder auch sichtbar werden.
00:11:10: Wie ist es aber dann mit der Investoren-Seite, wo?
00:11:12: das gibt ja auch gerade auch wenn du Impact definierst?
00:11:16: Es ist nicht nur quasi in Venture Capital dass man da einen Impact schaffen kann sondern eben auch bei den NGOs und das ist ja auch nochmal ein ganz anderer Wert, der auch da ist.
00:11:26: wie schafft man das dem gegenüber dann auch ein Stück weit mit zu vermitteln, dass die auch umdenken und umlernen.
00:11:32: Das ist ja schon gar nicht so irrelevant.
00:11:36: Die eine Seite hast du, das macht die andere Seite.
00:11:38: Das aber noch nicht versteht.
00:11:39: wie schafft man dass sie Sprachen sich dann wieder treffen in der Mitte?
00:11:44: Man muss viel
00:11:44: übersetzen und man muss verschiedene Sprachen sprechen.
00:11:48: Und
00:11:50: ich sage immer so das Gespräch mit
00:11:52: einem Investor
00:11:53: oder Kapitalgeber
00:11:54: Der noch nicht Soviel
00:11:57: weiß von dem was wir tun
00:11:59: Das
00:11:59: beginne Ich
00:12:00: Nicht
00:12:00: Mit seiner sozialen Wirkung und Dass das ihnen besser Schlafen Lässt und auch gut für seine Kinder ist sondern ich
00:12:07: lege eigentlich
00:12:07: eben die gleichen Zahlen vor,
00:12:09: die
00:12:10: nachweislich wissenschaftlich belegt
00:12:12: sagen
00:12:12: dass Unternehmen,
00:12:14: die ihren Impact
00:12:14: messen und managen
00:12:16: und zur Grundlage ihrer Entscheidungen machen.
00:12:19: Nachweislich ein geringeres
00:12:21: Ausfallrisiko und langfristig eine
00:12:22: höherer Rendite haben.
00:12:24: das sind zwei Dinge, die jeder der Geld investiert um Geld zu verdienen versteht.
00:12:29: weniger Risiko mehr Rendite.
00:12:32: jetzt muss man dazu.
00:12:33: Das gibt natürlich ein paar
00:12:35: Einschränkungen in dieser Aussage.
00:12:37: Also zum Beispiel die höhere Rendite ist erst
00:12:39: messbar über einen zehn Jahres Vergleichszeitraum,
00:12:42: das heißt wenn du natürlich exitorientierter wie sie bist
00:12:45: der sagt nach fünf Jahren bin ich
00:12:46: eher raus
00:12:48: wird dieses Argument nicht das ausschlaggebende sein um dich am Ende dafür zu interessieren.
00:12:53: aber es öffnet dir erstmal die Tür weil ich bin nicht gekommen mit einem Mission
00:12:56: Statement das habe Ich auch
00:12:58: und das haben die Startups aus sondern ich hab gesagt hier guck
00:13:00: mal Das ist für euch,
00:13:01: lukrativ sich damit auseinanderzusetzen
00:13:04: und dann liefere ich Gründe.
00:13:05: Und dann sage ich im Übrigen
00:13:07: schafft ihr damit
00:13:08: auch das
00:13:10: Organisationen die soziale
00:13:11: Erwirkung haben oder
00:13:12: ökologische gefördert werden was auch einen positiven Effekt
00:13:17: für eure Außen wahrnehmungen hat
00:13:19: Auch für dass wie ihr euer gesamtes Portfolio gestalten könnt.
00:13:22: also es gibt da ganz viele Argumente und demgegenüber muss man den Organisationen, die wir fördern ja oft sagen
00:13:29: Geld ist nicht der Gegner.
00:13:34: Wir oder Kapital sagen das doch mal so, also als guter Politikwissenschaftler muss dich mit zwanzig natürlich auch Sozialist sein.
00:13:41: aber die Frage ist ja Ist das Kapital der Gegener?
00:13:44: Oder ist die Frage wie wir Kapital einsetzen,
00:13:46: die wir mit der wir uns beschäftigen müssen
00:13:49: weil die Grundfunktion insbesondere von Risikokapital,
00:13:52: dass sie Dinge
00:13:53: finanziert.
00:13:54: Die vielleicht in dem
00:13:55: jetzigen Zustand über normale Finanzierungsmittel nicht finanzieren
00:13:59: werden ist eigentlich
00:14:00: ein guter Mechanismus.
00:14:01: Wir setzen ihn nur oft für einen sehr begrenzten Bereich ein, indem wir sagen, wir gehen nur auf die maximale Relite.
00:14:08: Wir gehen nur
00:14:09: schnell skalierbar
00:14:10: auf Exit orientiert.
00:14:11: aber wenn wir die Idee des Risikkokapitals einsetzen um damit das Risiko
00:14:17: zu finanzieren, dass die positiven Effekte einfach länger brauchen bis sie ziehen.
00:14:22: Dann nutzen
00:14:23: wir eigentlich den gleichen Mechanismus nur zu einem anderen
00:14:25: Zweck.
00:14:26: und ich glaube das ist das was wir auch oft immer sagen.
00:14:28: es geht nicht darum dass alles kaputt ist oder man alles kaput machen soll.
00:14:31: Wir müssen nur denen
00:14:32: neu denken.
00:14:34: Das ist aber glaube ich das schwierigste oder?
00:14:36: Neue Denken und das nachher eben auch wirklich in die Umsetzung bringen.
00:14:42: Also weißt du, es lässt sich viel sagen aber wie wird es dann auch so verankert dass sowas wirklich auch nachhaltig und plötzlich auch an Relevanz gewinnt?
00:14:51: Und einer muss ja auch mal anfangen damit
00:14:55: Ja und es
00:14:55: gibt ja glücklicherweise
00:14:57: viele Organisationen die weit vor uns angefangen haben auch in Deutschland.
00:15:00: also ich glaube der älteste
00:15:02: Impact Form
00:15:03: bei uns ist jetzt schon so dreiundzwanzig Jahre alt aus den frühen Nullerjahren.
00:15:07: Wir haben Impact-Beratung wie FINEO,
00:15:09: die auch schon über fünfzehn Jahre
00:15:11: am
00:15:11: Markt sind.
00:15:12: Also es ist nicht ein ganz neues Thema
00:15:14: aber
00:15:15: und das meine ich ganz kritiklos was wir immer beobachtet haben die letzten Jahres.
00:15:21: Es fehlt
00:15:21: so ein bisschen nicht nur an der Vernetzung vernetzt sind
00:15:25: viele
00:15:26: sondern auch an der Verzahnung von Standards und von Infrastruktur.
00:15:31: also Ich habe zuletzt mal das Beispiel gewählt Anfang des neunzehnten Jahrhunderts in Deutschland.
00:15:37: Da waren wir noch ein Agrarstaat und
00:15:40: anders als in
00:15:41: England war sozusagen die Industrialisierung noch nicht so
00:15:44: weit voran,
00:15:45: was unter anderem daran lag dass mit der Kleinstarterei einerseits unterschiedliche Zoll-Union hatten.
00:15:53: also du musstest an jeder Grenze irgendeinen Zoll zahlen und dann musstest du Umrechnungskurse wählen und irgendwie nichts war standardisiert Und die aufkommende Eisenbahn hatte unterschiedliche Spurbreiten.
00:16:03: Dann hat man sich irgendwann darauf geeinigt, die Spurbreite zu standardisieren und eine Zollunion zu schaffen, weswegen du auf einmal Waren von A nach B transportieren konntest viel einfacher und
00:16:13: zu einem geringeren Preis.
00:16:15: Das hat das Wirtschaftswachstum Deutschlands im neunzehnten Jahrhundert
00:16:19: explodieren lassen.
00:16:21: So ähnlich sehe ich es in dem Impact.
00:16:23: Wenn wir mehr Standardisieren, wenn wir mehr einheitliche
00:16:28: Spurbreiten schaffen oder Infrastruktur Pipelines
00:16:32: schaffen.
00:16:32: Dann können wir
00:16:33: diese gleichen Effekte haben
00:16:35: obwohl die Akteure schon da sind.
00:16:38: man muss sich nur
00:16:39: darauf kommenten dass man jetzt einen bestimmten
00:16:41: Weg geht und dann kann man so in ähnlichen Effekt hervorrufen.
00:16:47: Ich würde noch gerne mal auf den Unterschied mit eingehen auch zwischen den wirklichen NGOs.
00:16:54: Das ist ja nochmal eine ganz andere Herausforderung vor denen die auch stehen, denn klassische VCs würden daher nicht investieren.
00:17:03: Trotzdem wird daher ein riesiger Wert geschaffen, der am Ende zivilgesellschaftliche Veränderungen mit sich trägt oder bringt.
00:17:14: Wie schätzt du das tatsächlich ein Muster auch einen Umdenken stattfinden grundsätzlich, dass da auch eine andere Relevanz gesehen wird und wie kann sowas vielleicht auch stärker beginnen?
00:17:25: Dass du nicht nur in Richtung den typischen Stiftungssektor guckst sondern dass man sozusagen auch darüber eine andere
00:17:39: sagen, dass soziale Innovationen und darüber
00:17:42: sprechen wir ja ganz oft.
00:17:43: Also wie man auch Gesellschaft neu denken kann anders finanzieren
00:17:46: müssen?
00:17:47: Weil in der
00:17:47: Tat
00:17:48: haben wir ein sehr
00:17:51: oder sehr klar abgetrennte Sektoren.
00:17:53: also gibt es die Klasse zu
00:17:55: Profils,
00:17:56: die
00:17:57: oft gemeinnützig sind oder immer gemeinnutzig sind.
00:17:59: aber manche sind ja Firmen, manche.
00:18:09: Das
00:18:10: kann auch eine gute Grundfinanzierung sein, weil sie natürlich sicher sein kann.
00:18:15: Sie kann
00:18:15: aber auch zu einer großen Abhängigkeit führen und auch zur Vulnerabilität.
00:18:19: Und ehrlicherweise sehen wir es ja gerade jetzt da die Bundesregierung anfängt
00:18:24: einzelne Förderprogramme
00:18:25: plötzlich einzustampfen
00:18:27: oder den Förderfokus
00:18:28: zu ändern.
00:18:28: Und Organisationen, die sehr abhängig von
00:18:30: denen waren sind dem
00:18:32: ausgeliefert.
00:18:34: nochmal ich sage das nicht um zu sagen mein Geschäftsmodell ist schlecht.
00:18:37: Es ist nur auf der analytischen Ebene, sehen wir natürlich sozusagen die Angreifbarkeit
00:18:42: jetzt plötzlich.
00:18:43: Die wir vielleicht vorher nicht in der Art gesehen haben.
00:18:46: Auf der anderen Seite
00:18:48: Natürlich ist nicht jede
00:18:49: soziale Wirkung ein VC
00:18:51: Case sollte es auch Nicht sein weil da geht's auch
00:18:54: immer darum.
00:18:55: also selbst Ein Impact Investor der schon soziale wirkungen erzielen will der
00:18:59: will sein Geld plus x wieder bekommen
00:19:01: Das ist auch nicht verwerflich.
00:19:03: nur das ist nicht immer das passende instrument für jede
00:19:06: soziale Wirkung.
00:19:09: Nicht alles, was
00:19:10: gemeinwohl
00:19:11: stiftet
00:19:12: kann sich rein
00:19:13: marktorientiert finanzieren
00:19:15: und deswegen glaube ich wir brauchen auch da so ein bisschen mehr eine
00:19:18: Annäherung
00:19:19: und einen Verständnis dafür
00:19:21: dass keines
00:19:22: der Instrumente in sich falsch ist aber nicht unabhängig voneinander funktionieren soll sondern wir müssen eigentlich den richtigen Ansatz für jedes Modell
00:19:29: finden.
00:19:30: Wir haben ein grundsätzliches Finanzierungssystem das Auf einem gewissen Standard sagt, okay was ist soziale Wirkung?
00:19:38: Wie
00:19:38: beziffern wir die?
00:19:39: und dann finden wir
00:19:40: erst das richtige
00:19:41: Modell.
00:19:42: Das ist nicht die erste Frage will ich zu einem Visi
00:19:44: oder will ich ein Stiftungsgeld?
00:19:45: sondern
00:19:46: Was ist mein
00:19:46: Modell?
00:19:47: Mein Wirkungsmodell
00:19:48: was es denn
00:19:49: mein.
00:19:49: kann ich
00:19:50: Geschäftsmodell
00:19:50: entwickeln?
00:19:51: Und wenn ja was brauche ich für eine Art Finanzierung?
00:19:55: und auch die die Kapitalmarkt getrieben sind brauchen vielleicht eher einen Bankkredit als nen Visi.
00:20:00: Das stellt sich dann aber erst
00:20:01: hinten rum raus.
00:20:02: Die wichtige
00:20:03: Frage
00:20:03: ist eben wirklich werden wir uns einig,
00:20:06: dass
00:20:06: soziale Wirkung einen inherenten Wert für die Gesellschaft
00:20:09: hat,
00:20:11: den wir auch fördern
00:20:11: wollen
00:20:12: und uns dann überlegen was sind die richtigen Instrumente dafür.
00:20:16: Jetzt hast du ja gerade schon etwas gesagt auch in puncto tragfähiges Modell schaffen scheitern da eben nicht auch ganz viele dran?
00:20:25: also das man natürlich was verbessern möchte und am Ende ist doch nicht übersetzen kann in einem Modell was sich auch ein Stück weit mitträgt
00:20:33: wie
00:20:34: braucht es das tatsächlich aber auch für NGOs sozusagen auch gedacht, also dass es nicht nur eben um Spendenfinanzierung und Q geht sondern dass man eben auch da guckt.
00:20:45: Wie tragt ihr euch langfristig eigentlich auch selber?
00:20:48: Ist es nicht vielleicht auch was wo sozusagen grundsätzlich Die Venture Start-ups, die NGOs sozusagen was mitgeben können.
00:20:58: Aber die anderen sozusagen den Anderen auch?
00:21:00: und ist es nicht auch wichtig da tatsächlich mal mehr Brücken zu bauen und auch da die Relevanz untereinander ein Stück weit mitzustärken und zu schärfen?
00:21:10: Na klar!
00:21:11: Also eines unserer
00:21:12: Ziele ist so viele unterschiedliche
00:21:15: Menschen wie möglich in einen Raum zu sperren und solange mit ihnen darüber zu reden bis sie feststellen der andere hat
00:21:19: auch nicht komplett Unrecht.
00:21:20: Und ich glaube, das fehlt uns ja als Gesellschaft insgesamt.
00:21:23: Dass wir wieder anerkennen, dass es
00:21:26: unterschiedliche Wege gibt, das gleiche Ziel zu verfolgen und dass keiner an sich schlecht ist,
00:21:33: dass wir aber wie du sagst voneinander
00:21:35: lernen können.
00:21:36: also Ich bin der festen
00:21:37: Überzeugung,
00:21:38: dass viele EVs
00:21:40: dringend davon profitieren würden
00:21:42: mal einen
00:21:43: MBA Workshop zu haben und mal zu
00:21:45: sehen Wie man
00:21:47: eine Organisation nach klassischem Lehrbuch führt.
00:21:50: Nicht weil sie das schlecht machen oder nicht gut
00:21:53: machen wollen, sondern es gibt einfach gewisse Tools.
00:21:55: Die lernt jemand an der Business School.
00:21:57: die würden dir in deinem kleinen EV auch helfen wenn du dem ausgesetzt wirst.
00:22:02: und umgedreht bin ich der
00:22:03: festen Überzeugung dass Menschen die mit achtzehn BWL studieren und dann den Mastern Business Administration obendrauf setzen in diesen fünf Jahren irgendwann mal was mit sozialer Arbeit zu tun
00:22:12: haben sollten
00:22:13: um auch mal aus ihrer Bubble rauszukommen.
00:22:17: Und nochmal, nicht weil sie irgendwas falsch machen.
00:22:19: Sondern weil je mehr wir uns in unseren eigenen
00:22:21: eingefahrenen
00:22:22: auch sozioeconomischen Kleingruppen bewegen,
00:22:25: desto mehr verlieren wir den Blick
00:22:28: für das große Ganze.
00:22:30: Nur um am Ende wenn
00:22:31: wir dann zusammenkommen festzustellen eigentlich wollen wir alle das gleiche.
00:22:35: Wir haben einfach nur andere Ansichten wie man dahin kommt
00:22:37: und wir haben aber andere Tools und das ist das
00:22:39: eigentlich spannende.
00:22:41: Weil wenn ich
00:22:42: den Purpose
00:22:45: unfassbare mentale Kraft von jemandem, der einen
00:22:48: Verein ohne Geld betreibt.
00:22:50: Zusammenwerfe mit dem Know-how und der Effizienz
00:22:53: von jemanden, der schon mit dreiundzwanzig gelernt hat wie man den Konzern
00:22:56: betreibt dann schaffe ich eigentlich ein Supercharger
00:23:00: für
00:23:00: Innovation weil die
00:23:02: beiden zusammen wenn sie
00:23:03: sich denn verstehen sind unschlagbar.
00:23:05: Sie bedenken nämlich verschiedene Aspekte
00:23:08: Und das ist viel besser, als wenn ich drei Leute zusammen unternehmen gründen lasse die
00:23:12: alle den gleichen Background haben.
00:23:14: Das ist aber überall so in der Gesellschaft.
00:23:17: Ich würde mit dir gerade nochmal ein Gedanken springen nämlich auch in den Bildungsbereich rein, mit denen Gedanken die du jetzt auch gerade so geteilt hast also wie auf Veränderung der Welt sozusagen auch mit verstanden werden muss.
00:23:32: Wie sich Impact verschiebt welche Relevanz das tatsächlich hat Inwiefern ist es auch wichtig diese Dinge nicht nur bei InvestorInnen sozusagen mit zu verändern sondern schon auch in der Bildung anzufangen und da tatsächlich auch in diese Begrifflichkeit aus so ein Stück weit mit rein zu gehen und dafür auch, so ein bisschen diesen Wert zu schaffen.
00:23:56: Was bedeutet das eine?
00:23:58: Und was ist das andere?
00:23:59: Wie halten wir als gesellschaftlich, als Gesellschaftswert eigentlich zusammen?
00:24:03: Glaubst du da sozusagen schon im Bildungsbereich, dass einfach mitgedacht werden sollte?
00:24:10: Das heißt jetzt nicht in anderer Schulfach oder so aber prinzipiell dieser Gedanke der dahinter steht, diesen Ökosystem stattfindet.
00:24:23: Wie schätzt du so was ein, um damit am Ende auch ja ein Stück weit das zu verändern wenn Menschen erwachsener sind und dann selber in die Phase kommen?
00:24:34: Ich glaube neben deiner eigenen Familie prägt dich nicht so sehr fürs
00:24:39: Leben wie das Bildungssystem durch das Du läufst.
00:24:42: Und wir hatten dieses
00:24:43: Gespräch zuletzt intern wo
00:24:46: wir eigentlich anfangen wollen
00:24:48: Über diese Wirkungsorientierung zu sprechen.
00:24:50: Und ich meine nicht über die Definition von Impact und welche Outcome-Indikatoren
00:24:53: man messen kann, sondern die
00:24:55: Idee dass wir mit unserem Handeln
00:24:57: bedenken müssen
00:24:57: was es
00:24:58: auslöst.
00:24:59: Ich habe klar gesagt spätestens im Kindergarten
00:25:03: Und ich habe ein gutes Beispiel, meine Tochter ist grad vierundhalb und jetzt haben wir
00:25:08: ständig
00:25:08: soziale Konflikte
00:25:09: in der Gruppe mit ihren Freundinnen und den Freunden.
00:25:12: Dann müssen wir immer
00:25:13: erklären warum
00:25:13: sie gewisse Dinge nicht machen soll oder
00:25:15: warum die eine bestimmte Auswirkung haben.
00:25:17: Und sprechen dann darüber.
00:25:18: nun
00:25:20: auch wenn die Matilda deine
00:25:21: Freundin ist?
00:25:22: Wenn du die Matilde jedes Mal, wenn du wütend
00:25:24: bist schubst,
00:25:25: dann fühlt sich Matilda
00:25:26: schlecht.
00:25:27: und wenn
00:25:27: Matilda sich lange schlecht fühlt, dann will sie irgendwann nicht mehr deine FreundIn
00:25:30: sein!
00:25:31: Das ist nicht weit weg von einem Wirkungsmodell
00:25:33: in der Logik, weil was ich
00:25:37: tue einmal zweimal siebenmal
00:25:40: hat
00:25:40: jedes mal eine Auswirkung
00:25:42: die in der
00:25:43: Wiederholung eine langfristige Veränderungen mit
00:25:46: sich bringt.
00:25:47: Die dann einen neuen Zustand
00:25:48: herstellt.
00:25:49: und dieses vorausschauende
00:25:51: Denken über das eigen Handeln ist etwas was unabhängig von Wirtschaftsmodellen die du später darauf aufbauen willst eigentlich
00:25:58: jedem Menschen in einer humanistischen Demokratie
00:26:02: Sollte das ein absoluter Hardskill sein, den
00:26:05: wir so früh
00:26:06: wie möglich fördern?
00:26:07: Spielerisch angepasst.
00:26:09: Altersgerecht!
00:26:10: Aber
00:26:11: der Gedanke meiner Aktion hat Auswirkungen auf das Langfristige.
00:26:16: Das ist eigentlich was wir in jedem Fach, in jeder Art
00:26:19: Wie wir Entscheidung treffen verankern
00:26:21: sollen.
00:26:23: Wie sehr schätzt du es denn tatsächlich allen dass wir genau diesen Wirkungs dieses Wirkungsthema, was du jetzt auch gesagt hast am Ende auch ein Stück weit miterleben müssen um das besser umsetzen zu können.
00:26:35: Welche Rolle spielt tatsächlich Wirkung eigentlich für einen jeder bei dem Ausführen seiner Arbeit oder auch im Miteinander?
00:26:44: Um da wirklich nochmal viel stärker draufzuachten
00:26:49: Ich glaube dass es oft
00:26:51: gerade
00:26:52: daran liegt
00:26:53: weg von
00:26:53: der
00:26:53: Theorie und von
00:26:54: Definitionen zu gehen, sondern hin zu dem Verstehen
00:26:58: wie
00:26:58: diese Mechanismus sowieso in unserem
00:27:00: ganzen Leben wirkt.
00:27:02: Ja?
00:27:02: Und also wenn es bis jetzt noch keinem aufgefallen ist ich mag Analogien.
00:27:07: Letztens habe ich es einem Kollegen, der aus der IT kommt so erklärt weil er meinte er kann immer nur an einzelnen
00:27:14: Nullen denken.
00:27:14: für
00:27:14: ihn gibt's nur ja
00:27:15: oder nein.
00:27:16: Okay So dann hab' ich gesagt okay dann nehmen wir das Beispiel
00:27:20: deiner Ehe.
00:27:21: funktioniert meine Ehe
00:27:23: langfristig ja oder
00:27:24: nein, weil
00:27:25: darüber müssen wir eine Prognose abgeben und Impact ist sowas wie eine Prognoße.
00:27:30: So wenn du einmal ne Blume
00:27:31: kaufst das ist eine Eins-Null Entscheidung Ja oder Nein?
00:27:34: Wenn Du
00:27:35: einmal Abendessen vorbereitest ohne dass Dich jemand danach gefragt hat Ist es eine
00:27:40: Ja-Nein-Entscheidung, is'ne Eins und nen Null?
00:27:43: Keine davon wird dafür sorgen dass Deine Frau dich wahlweise oder
00:27:47: auch dein Mann verlässt
00:27:49: oder für immer
00:27:50: da bleibt.
00:27:51: Aber die Summe der Ja-Nein-Entscheidung,
00:27:53: die du triffst,
00:27:54: die auf ein positives Gefühl einzahlen oder auf ein negatives beeinflussen.
00:27:57: Die Prognose, ob es in die eine oder andere Richtung
00:28:00: geht und
00:28:02: solche Beispiele kannst Du an Deinen gesamten Leben durch exerzieren,
00:28:05: sei
00:28:05: es eben bei Deiner vierjährigen Tochter, bei Deine eigenen
00:28:07: Ehe.
00:28:08: Bei was passiert wenn ich den Müll auf die Straße werfe?
00:28:11: Und alle lernen das ist okayes Müll auch die Straße zu werfen werden.
00:28:13: Wenn wir irgendwann auf einer Müllheit
00:28:14: leben
00:28:16: Das ist
00:28:16: auch alles Wirkung,
00:28:18: die entsteht aus einzelnen Aktionen.
00:28:20: Aus Inputs und Outputz.
00:28:22: Und das Wichtige was wir ja mit diesen Beispiel lernen müssen, ist
00:28:27: jedes Mal
00:28:28: wenn wir eine Entscheidung treffen
00:28:30: ob es eine kleine ist im Alltag
00:28:32: oder ob es die große ist wie wir einen Konzern strukturieren sollten wir darüber nachdenken
00:28:37: welche
00:28:38: absichtlichen und unabsichtlichen Auswirkungen das haben kann.
00:28:43: diesen Wirkungsmuskel trainieren,
00:28:45: desto besser werden unsere Entscheidungen.
00:28:48: Weil
00:28:49: es ist doch ganz logisch dass wenn
00:28:51: wir viel mehr Dinge durchdenken die rauskommen
00:28:55: können bei unseren Entscheidungen
00:28:56: wie am Ende
00:28:57: und da sind wir wieder beim Argument vom Anfang das Risiko minimieren, dass wir irgendwelchen Scheiß machen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen dass wir
00:29:05: mehr
00:29:05: gute als schlechte Entscheidung treffen und damit langfristig
00:29:08: erfolgreich sind.
00:29:10: Also ich finde es richtig cool, weil damit hast du jeden von uns was an die Hand gegeben mal anders darüber nachzudenken.
00:29:18: Und das tatsächlich auch ganz leicht und dafür muss man auch nicht gegründet haben sondern dafür muss nur ein Stück weit mit gucken was sozusagen in seinem Umfeld auch passiert und welche Wirkung man da selber entfalten kann.
00:29:31: Ich würde gerne nochmal so ein bisschen auf Thema in Deutschland auch
00:29:35: gucken.
00:29:35: Mit dir, wie nimmst du das wahr?
00:29:37: Was fehlt denn da tatsächlich?
00:29:39: mehr Kapital, mehr Mut oder auch eher bessere Messsysteme um Wirkung nochmal stärker sichtbar zu machen?
00:29:50: Wie vielen Leuten soll ich jetzt gleichzeitig auf
00:29:51: die Füße treten?
00:29:53: Wir können das nacheinander machen!
00:29:58: Ich beantworte die Frage mal andersherum was haben wir
00:30:02: eigentlich in Deutschland?
00:30:05: Ich glaube, stand heute immer
00:30:06: noch die drittgrößte
00:30:07: Volkswirtschaft des Planeten
00:30:08: hinter zwei Supermächten, die niemand einholen kann.
00:30:12: China und den USA – ich glaube Japan ist manchmal vor uns!
00:30:16: Wir haben ein
00:30:17: unfassbar gutes und kostenfreies Bildungssystem insbesondere im Hochschulbereich.
00:30:27: pro Kopf mehr Patente und Innovationen als die meisten Länder
00:30:30: der Welt?
00:30:31: Die Frage, warum die dann abwandern in den USA ist eine ganz andere.
00:30:35: Wir haben – ich glaube
00:30:37: auch
00:30:37: im Jahr twenty-sixundzwanzig so viel privates Kapital wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik!
00:30:45: Wir haben ein Bundeshaushalt, der so groß ist wie noch
00:30:49: nicht in der
00:30:53: Infrastruktur, wir haben technologische Errungenschaften.
00:30:56: Wir haben eine Industrie
00:30:57: die
00:30:58: wenn man manche Leute bei Facebook fragt oder mittlerweile auch bei LinkedIn
00:31:02: am Ende ist.
00:31:03: aber wir haben eine unfassbare Sammlung
00:31:07: an Ressourcen und wir reden noch nicht mehr über das Humankapital von dreiundachtzig Millionen gut ausgebildet
00:31:11: Menschen
00:31:14: minus einen Teil den unser Bildungssystem vernachlässigt.
00:31:17: Das muss man natürlich dazu sagen.
00:31:19: Aber Wenn man unter diesen
00:31:21: Voraussetzungen
00:31:22: Und jetzt kommt
00:31:23: der Teil, bei dem ich da nicht mehr freundlich
00:31:25: bin.
00:31:27: In einer Situation in der die Welt sich halt verändert und man sich anpassen muss, man sich hinsetzt und anfängt, sich wahlweise gegenseitig zu erzählen,
00:31:36: die Welt geht
00:31:37: unter oder wenn sie nicht untergeht dann nur
00:31:41: weil wir die anderen
00:31:42: die Schuld daran
00:31:43: sind aufhalten, Die Ausländer, die Arbeitslosen.
00:31:48: Jetzt sind es die Beamten
00:31:49: mal sind's die Medien, die
00:31:51: Hochschulprofessoren aber auch ein bisschen TV Talkshows.
00:31:55: alle sind irgendwie schuld daran dass nichts vorangeht und das eigentlich alles am Arsch ist.
00:32:00: Gleichzeitig sitzen wir auf diesem Ressourcenberg
00:32:03: und trauen
00:32:03: uns nicht
00:32:04: mal
00:32:05: Innovationen zu finanzieren ohne dass wir vorher einen fünfjährigen Business Plan haben wie viel Geld
00:32:10: am Ende übrig
00:32:10: bleibt.
00:32:11: Und das ist das Problem,
00:32:13: was wir meiner Meinung nach
00:32:14: haben.
00:32:14: Es ist nicht Irgend ein Standard
00:32:18: fehlt, der alles retten wird.
00:32:20: Oder irgendein Impact Measurement
00:32:22: Tool oder irgendeinen Programm das wir veranstalten
00:32:25: Sondern dass wir uns wieder dessen bewusst
00:32:26: werden
00:32:27: Dass wir in einer so unfassbar privilegierten Situation leben
00:32:31: um den Herausforderungen die real sind entgegenzutreten.
00:32:35: Was soll denn jemand in Angola oder Bangladesh sagen?
00:32:39: Der gefragt wird was er gegen den Klimawandel tun kann?
00:32:43: Der hat nicht die Selbstwirksamkeit wie eine Managerin bei Tüssengruppe.
00:32:47: Die zwei Komma fünf Prozent des CO-Zwei Ausstoß ist der gesamten Bundesrepublik Deutschland
00:32:51: verursachen,
00:32:52: die kann mit einer Policyentscheidung zweikommer fünf Prozent CO Zwei aus Sturz was ein paar Millionen Kilogramm sind
00:33:01: Mit einer
00:33:02: Polizie.
00:33:02: Verändern
00:33:04: diese
00:33:06: also wirklich dieses Privileg dass wir
00:33:07: haben das wir schon
00:33:09: Per Definition, wo wir leben und in welchem System
00:33:12: wir sind selbstwirksam sein können.
00:33:14: Das müssen wir auch nutzen!
00:33:15: Wir müssen das als Selbstverantwortung
00:33:17: sehen und uns nicht draußen hinstellen
00:33:18: und schimpfen
00:33:19: dass alles scheiße sondern
00:33:20: nur die anderen dran schuld sind.
00:33:22: So, jetzt habe ich keinen persönlich beleidigt
00:33:23: aber jeder kann überlegen ob er sich darin wiedererkennt.
00:33:27: Also ich will einfach
00:33:28: die Leute mal wieder rausgehen und sagen geil wir schaffen jetzt mal was!
00:33:31: Wir probieren jetzt mal etwas aus.
00:33:33: uns ist egal ob wir in drei Monaten feststellen dass es vielleicht nicht so funktioniert hat wie wir es uns überlegt haben.
00:33:37: wir haben's zumindest ausprobiert und wenn wir zehn Sachen ausprobieren dann werden drei Sachen davon funktionieren und das müssen wir uns doch mal wieder leisten
00:33:45: wollen.
00:33:47: Ich kann es unterschreiben und ich würde gerne nochmal einen Punkt da aufgreifen.
00:33:52: Tatsächlich entstehen ja ganz, ganz viele neue Ideen jedes Jahr aus.
00:33:57: Neue was wir erleben, was daraus kommt wo man auch sagt Ja das muss... Das haben wir nicht!
00:34:05: Jetzt kommen da immer neue Ideen aus dem Boden sozusagen raus.
00:34:09: Wir haben aber auch eine Menge richtig gute und wirksame Ideen, die eigentlich warten langfristig und nachhaltig und damit auch eine systemische Wirkung mitzuentfalten.
00:34:24: Wie viel müsste das nicht sehr viel stärker berücksichtigt werden in Punkt Ökosysteme,
00:34:32: Veränderungen.
00:34:34: Wie viel systemische Wirksamkeit brauchen wir eigentlich damit Veränderung von Systemen wirklich passiert?
00:34:40: Und warum tun wir uns so schwer tatsächlich solche Dinge auch mit wirklich echt zu integrieren statt uns immer wieder daran festzuhalten mit wir brauchen was Neues das haben wir noch nicht.
00:34:50: und wieder etwas neues.
00:34:51: und anstatt eben auch denen die tatsächlich diese Dinge alle erbracht haben können, tatsächlich mal die Tür zu öffnen und dann zu sagen jetzt probieren wir das mal was entfalten wir damit eigentlich für eine systemische Wirksamkeit in Systemen?
00:35:08: Ich habe
00:35:09: auch dazu keine abschließende Antwort.
00:35:11: Was ich immer so beobachte ist dass wir Bestandteile von was du jetzt auch Ökosystem genannt hast exklusiv
00:35:19: und einzeln betrachten.
00:35:21: Wir sagen immer
00:35:22: ein
00:35:23: gemeinnütziges Projekt muss möglichst viele Leute erreichen
00:35:28: Eine
00:35:30: Forschungs- oder eine Exzellenzförderung muss aber möglichst wenige Leute erreichen und dafür
00:35:34: mit viel Geld und viel Infrastrukturausschatten starten.
00:35:38: Beides ist korrekt, aber beides sind keine unterschiedlichen
00:35:41: Systeme.
00:35:43: Und
00:35:44: wieder wir sehen in anderen Bereichen
00:35:46: dass man das integrieren
00:35:48: kann.
00:35:48: ich
00:35:49: nehme immer den deutschen Fußballbund
00:35:51: der Ich weiß die
00:35:52: genaue Zahl nicht
00:35:53: Aber absurd
00:35:54: viele Mitglieder ich glaube acht Millionen Menschen in Deutschland spielen organisiert Fußball.
00:35:59: Du kannst in Deutschland bis zur elften oder sogar noch niedriger Liga runter Fußball spielen.
00:36:04: Da kannst du direkt abends aus der Kneipe fallen, morgens auf dem Platz und musst nur drei Meter geradeaus laufen
00:36:09: können.
00:36:10: Es ist aber Teil
00:36:11: eines Systems das den Leuten die gut genug sind ermöglicht
00:36:15: irgendwann in der deutschen Nationalmannschaft
00:36:16: zu spielen
00:36:17: wo dir für Millionen Trainingsanlagen hingestellt wird damit du aus den acht Millionen zweiundzwanzig Leute findest die dann
00:36:24: Weltmeister werden können.
00:36:26: Und ein Thomas Müller
00:36:28: Den ja glaube ich nun jeder
00:36:29: kennt in Deutschland, hat in der achten Liga beim TSV-Pel in Bayern angefangen und ist beim FC Bayern gelandet und hat so ziemlich alles gewonnen
00:36:37: was es gibt.
00:36:38: Und genau so
00:36:40: ein System
00:36:41: brauchen wir die Innovationsförderung.
00:36:43: Das Interessante ist
00:36:45: dass wir's eigentlich schon haben!
00:36:47: Wir ham's nämlich im technologischen
00:36:48: Bereich wenn wir uns angucken
00:36:50: wie Innovationsökosysteme zum Beispiel rund um technische Universitäten
00:36:55: die Weltruf haben in Deutschland stattfinden.
00:36:58: Da gibt es so schön den einen Satz von einem uns bekannten Ökosystem in München, die sagen von der Masterarbeit bis zum Börsengang begleiten wir unsere Studis.
00:37:07: wenn sie Unternehmen gründen wollen.
00:37:10: und das muss man sich ja mal vorstellen weil das ist genau dieser Gedanke wie viele tausend Menschen schreiben an der TU München jedes Jahr ihre
00:37:16: Masterarbeit?
00:37:17: nicht jeder davon wird ein Börsengang
00:37:19: machen aber Sie haben ein Ökosesystem
00:37:21: dass sie durchlaufen können damit drei, vier, fünf Erfolgreisten am Ende
00:37:27: in der Börselampe.
00:37:28: Alle dazwischen sind ja
00:37:29: aber nicht weniger erfolgreich die sind nur in andere Richtungen gegangen.
00:37:33: und wenn wir
00:37:34: diesen Gedanken den wir jetzt an zwei Beispielen durch exerziert
00:37:37: haben
00:37:37: mal auf soziale Lösungen übertragen und sagen wir
00:37:40: bauen ein
00:37:41: ähnlich konstruierte System bei
00:37:42: dem wir möglichst
00:37:43: vielen Menschen in diesem Land die Möglichkeit geben Ideen zu entwickeln und dann sukzessive
00:37:49: für jeden das
00:37:50: passende Instrument finden um auf dem
00:37:53: Level oder in den Bereich
00:37:54: wo sie wirken wollen, sie nachhaltig zu finanzieren
00:37:58: und den paar
00:37:59: Rockstar-Lösungen die wirklich vielleicht sogar
00:38:02: weltverändernde Möglichkeiten mit sich bringen.
00:38:07: Fusionsreaktor
00:38:09: der
00:38:09: unseren ganzen Planeten
00:38:10: irgendwann mit Energie versorgen kann.
00:38:13: Die brauchen dann die absolut absolute Spitzenförderung.
00:38:18: Dann kommen wir eher in die Richtung dessen, was
00:38:24: wir bräuchten
00:38:25: und stellen auch fest dass wir vieles davon
00:38:27: schon haben.
00:38:28: Wir haben es nur noch nicht miteinander connectet.
00:38:30: Es ist glaube ich gar nicht so umständlich diese Ökosysteme zu schaffen weil die einzelnen
00:38:34: Bestandteile sind schon da.
00:38:37: Woran fehlt dann?
00:38:38: das dieser Connect nicht passiert?
00:38:40: also wer müsste dazu hören damit Das besser verflochten werden
00:38:46: kann?
00:38:49: Also es gibt glaube ich zwei Seiten von dem
00:38:51: man kommen kann.
00:38:52: das
00:38:52: eine isst Da kommt jetzt wieder
00:38:54: der gelernte Soziologe
00:38:56: in mir durch.
00:38:57: Wir müssen
00:38:58: ein höheres Verständnis füreinander entwickeln,
00:39:00: wir müssen einander mehr zuhören
00:39:01: und wir müssen mehr Formate haben,
00:39:03: indem wir uns
00:39:03: austauschen.
00:39:05: Wir brauchen mehr Branchen
00:39:08: und Domänen übergreifend miteinander zusammenarbeiten
00:39:12: und einfach inklusiver Innovationen denken.
00:39:17: Das stimmt!
00:39:18: Dann kommt aber auch die andere Seite –
00:39:20: wir brauchen LKWs
00:39:22: voll mit Geld
00:39:22: dafür Weil diese Systeme
00:39:26: und diese Formate sich nicht von alleine finanzieren, insbesondere am Anfang.
00:39:31: Das heißt um dieser Art der Innovation anzuschieben
00:39:35: müssen wir natürlich
00:39:36: Strukturen bauen.
00:39:37: Wir müssen Innovationszentren
00:39:38: bauen oder erweitern.
00:39:39: Wir müssen Programme
00:39:41: entwickeln,
00:39:41: wir müssen Leute ausbilden.
00:39:42: Wir Müssen
00:39:43: Workshops
00:39:44: veranstalten,
00:39:44: wir Müssen Reisen organisieren.
00:39:47: Wir Müssen Finanzierungsmodelle erforschen Und dann auch in die Realität
00:39:51: überführen.
00:39:52: Das kostet
00:39:53: alles viel reales Geld, aber auch das ist
00:39:57: eine Art von sozialem Risikokapital
00:40:00: dass es uns wert sein müsste
00:40:02: zu investieren
00:40:03: wenn
00:40:04: die potenziellen Lösungen die daraus entstehen nicht nur unser Leben besser machen sondern uns auch wiederum Geld sparen.
00:40:11: weil wenn wir die
00:40:13: sozialen Probleme die wir haben in den Griff
00:40:14: bekommen mentale
00:40:17: Gesundheit gerade ein Riesenproblem
00:40:19: Bildungsarmut
00:40:21: Arbeits- und Perspektivlosigkeit, häusliche Gewalt durch Armut entstandene Alterskrankheiten.
00:40:31: Natürlich auch Umweltzerstörung, Rassismus, Demokratie-Zerfall.
00:40:37: Wenn wir alle
00:40:38: diese Probleme lösen würden,
00:40:39: würden unserem Staat und unserer Gesellschaft Trilliarden an Kosten erspart
00:40:44: die wir gerade benutzen um die
00:40:46: Auswirkung dieser Probleme
00:40:48: zu lösen.
00:40:50: fünf Millionen Arbeitslose, wenn sie nicht mehr arbeitslos
00:40:52: wären würden
00:40:53: dem Staat unfassbar
00:40:54: viel Geld ersparen.
00:40:56: Millionen Menschen die wegen Depressionen nicht arbeiten können oder anderen mentalen Erkrankungen fehlen der Volkswirtschaft und erzeugen faktisch nicht die Steuereinnahmen und nicht das Wachstum von denen wir sprechen.
00:41:07: Das heißt auch die Vermeidung von negativen
00:41:10: Folgen schafft ein unfassbarer sozialeren Diethe, so wie
00:41:15: wir das nennen.
00:41:16: Die wir dann beziffern müssen
00:41:17: damit wir auch sagen können ganz ehrlich
00:41:20: die zehn Milliarden Euro Einsatz in soziale Innovationen zahlen sich Faktor hundert
00:41:26: wieder aus
00:41:26: wenn wir damit alle
00:41:27: Probleme lösen die wir in diesem Land haben oder zumindest
00:41:29: einen Großteil
00:41:30: davon
00:41:34: liegt dass deiner Meinung nach daran auch Das Verlernt haben eigentlich mal auf die Wurzeln zu gucken, wo auch Dinge schief laufen oder wo man sozusagen stärker Dinge auch heilen müsste
00:41:48: statt einen
00:41:49: Pflaster nordrock zu kleben wenn die Bunde schon richtig groß ist.
00:41:55: Wie schätzt du das ein?
00:41:56: Müsste man da irgendwo noch mal einen Reset-Knopf drücken oder wie ließe sich das sozusagen ein Stück weit angehen, da eine Meinung nach.
00:42:03: Es gibt ja jetzt auch diese Ökocentren auch, die es überall gibt.
00:42:08: Du bist eins davon was geleistet.
00:42:10: ihr werdet sozusagen stärker verzahnt vernetzt aber auch da ist es ja noch nicht überall angekommen.
00:42:19: deswegen wie könnte man da loslegen?
00:42:24: Also ich glaube, ich fange mal an mit dem Anfang deiner Frage.
00:42:27: Ich glaube
00:42:29: keine.
00:42:29: kaum
00:42:30: eine Gesellschaft die ich jemals aus der Nähe erlebt habe ist so gut wie unsere
00:42:34: darin Probleme zu identifizieren.
00:42:36: da sind wir als Gesamtgesellschaft drauf
00:42:38: trainiert
00:42:39: und das ist ne gute Eigenschaft.
00:42:41: wenn man
00:42:41: Probleme versteht und benennen kann dann
00:42:44: könnte man den zweiten Schritt
00:42:45: gehen
00:42:45: nämlich Lösungen vorschlagen
00:42:47: und ich glaube Da
00:42:48: hakt es ein bisschen nicht weil es keine Lösungsvorschläge
00:42:52: gibt,
00:42:53: sondern weil wir gerne wegdelegieren.
00:42:55: Weil wir sagen da muss ich der Staat
00:42:57: drum kümmern, dann muss sich der Nachbar drum kümmern, da muss sich die Stadt darum kümmern, da muß sich der Müllmann drum kümmern
00:43:04: anstatt selber eine Lösung,
00:43:06: die oft sehr naheliegend ist einfach umzusetzen.
00:43:10: also wenn in meinem früheren Büro
00:43:13: irgendjemand
00:43:13: aus der Toilette kam und sie neben mich setzte und sagte Die
00:43:16: Toiletten ist wieder dreckig!
00:43:19: Dann wartete Ich auf den Satz
00:43:22: Und jetzt mache ich irgendetwas
00:43:24: dagegen.
00:43:25: So,
00:43:25: und dann fragte ich ja nun was machen wir da?
00:43:27: Wir warten mal ob die Putzfrau heute kommt.
00:43:32: so
00:43:33: und das ist glaube ich eine Denkweise auch wenn sie nachvollziehbar ist und sie es nicht bösartig Die uns oft
00:43:40: hindert weil wenn
00:43:42: du Müll auf der Straße siehst
00:43:43: hebt den Müll Auf Wenn dein
00:43:48: Paketboote sich die Treppe
00:43:50: hoch
00:43:52: schwitzt bei thirty-fünf Grad, um dir deine siebenundzwanzigstes Zalandepaket zu liefern.
00:43:57: Wozu du jedes Recht hast?
00:43:59: Gib ihm halt ein Glas Wasser!
00:44:00: Also es ist oft nicht so schwer Probleme zu beheben anstatt nur lange Abhandlungen darüber zu halten wie die Probleme aussehen im Detail
00:44:11: und wer sie eigentlich wie behebe müsste.
00:44:13: das heißt dieses ins Machen
00:44:15: kommen
00:44:15: und sich auch zu trauen etwas zu tun ohne zu wissen wie's ausgeht.
00:44:22: Das ist nämlich, dass die Innovation entsteht.
00:44:24: Wir wissen auch nicht bei jedem Programm ob es so ankommt
00:44:28: wie wir uns das überlegen und
00:44:29: wir machen's trotzdem Und wir machen ganz viele Dinge falsch Und dann gucken wir uns an was wir falsch gemacht haben und dann lernen
00:44:35: wir daraus.
00:44:36: Wir haben letztens intern eine Regel aufgestellt.
00:44:38: wir machen so viele Fehler
00:44:40: Wie nötig
00:44:41: um besser zu werden als ihr heute sind und ich glaube das ist etwas was wir uns selber auch mal so sagen sollten.
00:44:47: Da muss ich jetzt nicht wieder irgendjemandem erklären, wie er es besser machen sollte oder sie, sondern ich erkläre es mir selber.
00:44:54: Siehst du einen Problem?
00:44:55: Versuchst zu lösen und wenn es eine Innovation bedarf das Problem zu lösten dann probier sie aus und solange ist dich nicht existenziell gefährdet.
00:45:04: nimm das Risiko in Kauf dass du halt ein bisschen Zeit investiert hast für was was nicht funktioniert.
00:45:08: Dümmer wirst du nicht dadurch, dass du etwas ausprobierst.
00:45:13: Ja schön also ich schick dir ein großes dickes Herz
00:45:16: durch Und
00:45:18: er wird gerne nochmal eine abschließende Frage stellen, nämlich wenn du... wir brauchen mal nicht so weit in die Zukunft springen.
00:45:24: Wenn wir nur noch fünf Jahre weiter springen!
00:45:27: Was hoffst Du da wo wir dastehen und was sich da auch nachhaltig geändert hat?
00:45:35: Ich glaube
00:45:36: genau das, was ich in der letzten oder vorletzten Antwort schon ein bisschen angesprochen habe.
00:45:40: Ich hoffe dass wir wieder
00:45:42: alle
00:45:42: mutiger werden Dinge proaktiv zu machen auszuprobieren.
00:45:51: Und zwar
00:45:52: gemeinsam nicht auch immer dazusitzen und zu sagen, die anderen sind doof und deren Idee von Wirtschaft ist doof.
00:45:59: Die wissen überhaupt nichts weil die ja nur sozial denken sondern wir uns einfach mal wieder zusammensetzen und sagen so okay
00:46:06: wir sind uns doch alle einig dass gewisse Dinge einfach miss sind wie sie sind.
00:46:11: Ob man jetzt liberal oder sozialdemokrat ist, spielt keine Rolle daran, dass wir alle wollen.
00:46:16: Dass es für unsere Kinder grüne Spielplätze gibt die
00:46:18: nicht im Sommer braun
00:46:19: sind weil der Klimawandel dafür sorgt
00:46:21: das kein Gras mehr wächst.
00:46:22: So darauf werden wir uns einigen können wenn wir wollen.
00:46:26: davon gehe ich aus und das
00:46:27: hoffe Ich.
00:46:28: Und dass wir mit diesem
00:46:29: Geist
00:46:30: dann wirklich wieder Dinge ausprobieren und dass wir sagen ja Wir nutzen unsere Privilegien und schaffen uns Freiräume, dass wir Innovationen gestalten können.
00:46:38: Dass wir sie finanzieren können und dass wir sie auch im Zweifelsfall vor die Wand fahren.
00:46:42: Und trotzdem wissen das unterm Strich mehr Positives rauskommt als Negatives
00:46:46: wenn man viel ausprobiert.
00:46:47: Das andere natürlich wünsche ich mir, dass Finanzierungen
00:46:52: schaffen für diese Bereiche.
00:46:54: Dass wird mehr Geld investieren in Bildung
00:46:56: im Allgemeinen.
00:46:57: Es muss jetzt nicht immer sein Leute was über
00:46:59: Impact lernen.
00:47:02: natürlich
00:47:02: müssen Lehrer besser bezahlt
00:47:03: werden.
00:47:04: Natürlich
00:47:04: müssen sie weniger krank sein, weil sie überarbeitet
00:47:07: sind.
00:47:07: Da fangen wir mal
00:47:08: bei den
00:47:08: Standards an.
00:47:10: aber wir müssen eben auch mehr in Hochschultransfer aus nicht technischen
00:47:13: Bereichen stecken.
00:47:14: es kann nicht sein dass wir im Politikwissenschaftsstudium drei Jahre lang durch exerzieren wie man Gesellschaften verändert und dann ninety-fünf Prozent der Leute niemals in Jobs arbeiten wo sie irgendwas verändern dürfen.
00:47:25: also wir müssen auch mehr Leute dazu motivieren ihr wissen auch eine andere Stelle einzusetzen Und dafür brauchen wir Strukturen.
00:47:34: Für Struktur braucht man Geld, aber ich glaube es ist ein gutes Investment und ich glaube
00:47:42: selbst wenn die These stimmt das alles am Arsch ist
00:47:48: dann ist ja
00:47:51: der Druck zu handeln
00:47:53: außerhalb von wie du vorhin sagst Pflaster draufzukleben eigentlich noch höher.
00:47:58: Das heißt, es spielt gar keine Rolle ob jemand meiner Meinung ist
00:48:00: das alles viel besser ist als
00:48:02: wir es uns vorstellen.
00:48:03: denn selbst wenn die andere
00:48:04: Person recht hat sollten wir eigentlich zu dem gleichen Ergebnis kommen dass aus beiden Gründen man halt mal was Neues ausprobieren soll und keine Angst davor haben
00:48:13: und
00:48:13: ich glaube dieses Gespräch würde ich auch gerne mehr mit Menschen führen zu sagen ja selbst wenn wir unterschiedlich über den Status quo denken Die gemeinsame Idee, was auszuprobieren sollte uns doch vereinen.
00:48:25: Und ich glaube wenn wir das Stück für Stück machen als Gesellschaft und dann die nötigen Ressourcen dafür bereitstellen,
00:48:30: dann weiß ich nicht wo wir sind in fünf Jahren aber
00:48:33: weiter als
00:48:33: jetzt und so funktioniert
00:48:35: ja auch Fortschritt.
00:48:38: Ich finde es tut richtig gut gerade
00:48:39: mit dir
00:48:41: zu sprechen und auch mal da in die Zukunft zu gucken.
00:48:43: Und ich wünsche mir tatsächlich auch mit der Idee, dass ihr eben alles dran setzen wollt und eben auch lernen und experimentieren wollt.
00:48:52: Ich würde mir wünschen, ihr würdet das sichtbar machen.
00:48:55: also ich glaube, dass ein wichtiger wichtiger Punkt ist und da treffe ich ja auch so ein bisschen dein Kern Redet genau darüber, macht das sichtbar und ich glaube dass es auch essentiell für uns Start-up sozusagen oder Wir sind ja auch schon eigentlich ein bisschen raus aus dem Start-up Thema, dass wir darüber diese Experimentierfreude und dieses Machen eben nicht verlernen und auch nicht verlieren.
00:49:23: Sondern das eigentlich essentielles um Dinge weiter nach vorne zu schieben.
00:49:27: Und das ist auch dazugehört, dieses Feedback einzusammeln, dass Dinge auch mal nicht gut gelaufen sind und wir die auch addikulieren dürfen und nicht der Finger zeigt dann kommt, ach, die schon wieder die hatten den Mut, es erst überhaupt zu probieren und der fehlt ja ganz vielen das überhaupt zu tun.
00:49:47: Und in dem Sinne sage ich ganz, ganz lieben Dank für das Gespräch dass du hier mit mir hattest und ich freue mich deine Geschichten zu lesen da draußen, dass wir mehr experimentieren.
00:49:59: Ja
00:50:00: nein zwar super hier zu sein!
00:50:01: Die Stunde ist echt
00:50:02: verflogen
00:50:03: und ich glaube um noch einen Satz hinzuzufügen
00:50:06: Es gibt ganz
00:50:07: viele Leute
00:50:08: die mutig sind.
00:50:09: Sie müssen nur mal wieder hören, dass andere Leute auch mutig sind und dann wagen sie sich ein bisschen
00:50:14: aus der Deckung.
00:50:14: Und ich glaube dazu können wir ein bisschen was
00:50:17: beitragen
00:50:18: indem wir darüber reden und deswegen vielen Dank, dass wir es heute gemacht haben.
00:50:22: Danke!
00:50:23: Mach's
00:50:23: gut!
00:50:25: Ciao.
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